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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-03-01 - 2022-02-28

Der Forst-Jagddialog in Österreich wurde 2012 mit der sogenannten Mariazeller Erklärung etabliert. Alle Landesjägermeister sowie der Österreichische Forstverein, führende Forstbetriebe sowie das Ministerium, arbeiten an diesem Prozess, der in 3 Arbeitsgruppen (Öffentlichkeitsarbeit, Monitoring, and Recht) geglieder ist. Eine wichtige Aufgabe ist die Abhaltung von Veranstaltungen für die Präsentation von Ergebnissen des Forst-Jagddialoges. Das Projekt Forst-Jagd dient der Abwicklung von derartigen Veranstaltungen im Rahmen des Forst-Jagddialoges
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2015-12-02 - 2019-12-01

Das Eschentriebsterben – hervorgerufen durch den eingeschleppten Pilz Hymenoscyphus fraxineus - hat sich seit mehreren Jahren über ganz Österreich ausgebreitet. Diese Krankheit schädigt die Bäume massiv, führt zu Zuwachsverlusten oder gar zum Absterben der Esche. Der Ausfall dieser anspruchsvollen Baumart der Laubmischwälder führt zu nachhaltigen Veränderungen des Ökosystems Wald. Darüber hinaus ist die Forstwirtschaft mit dem Edellaubholz Esche weitgehend zum Erliegen gekommen. In Altbeständen werden immer wieder einzelne Bäume beobachtet, die nur geringe Schadsymptome aufweisen und möglicherweise Abwehrmechanismen bzw. Resistenz gegenüber dem Triebsterben besitzen. Bis zu 5% aller Klone sind in österreichischen Saatgutplantagen wenig anfällig oder resistent gegenüber dem Triebsterben. Internationale Studien zeigen, dass diese Resistenz eine sehr hohe erbliche Komponente aufweist. Aufgrund dieser Fakten ist die Auslese resistenter Bäume eine sehr erfolgversprechende Möglichkeit für Forstwirtschaft und Naturschutz, gesunde Eschenpopulationen für zukünftige Aufforstungen und Renaturierungsprojekte zusammenzustellen. Voraussetzung dafür ist eine umfassende Erfassung der genetischen Vielfalt der Esche und ihrer Resistenz in ganz Österreich. Ziel des Projektes ist es daher, mehrere hundert „resistente“ Genotypen auszulesen, die genetische Vielfalt der Esche in Österreich zu erhalten und eine Zuchtbasis von resistenten Klonen aufzubauen. Im Rahmen einer Nachkommenschaftsprüfung wird Resistenz der Samenbäume beurteilt, um den Zuchtwert dieser Bäume für die Resistenz gegenüber der Krankheit abschätzen zu können. In einem weiteren Schritt sollen männliche Eschen, die als Pollenelter fungiert haben, im Rahmen einer molekularen Elternschaftsanalyse identifiziert werden, der Zuchtwert geschätzt und ebenfalls ausgelesen werden. Sowohl die besten Samenbäume als auch Pollenspender werden dann über Pfropfung bzw. über Stecklinge vermehrt, um ihre genetische Information zu erhalten. Diese Auslese soll zum Aufbau von neuen Saatgutplantagen mit lokal angepassten und resistenten Klonen aus Österreich dienen; die vegetative Vermehrung dieser resistenten Eschen in Form eines Klongemisches soll jedoch unmittelbar nach der Nachkommenschaftsprüfung erfolgen, um resistentes Vermehrungsgut für die forstliche Praxis bereit zu stellen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-12-01 - 2019-11-30

Wälder sind verstärkt klimatisch bedingten Störungen durch biotische und abiotische Risikofaktoren ausgesetzt. Daraus erwächst eine dringende Notwendigkeit, geeignete Maßnahmen zur Anpassung an den Klimwandel zu entwickeln, welche die Widerstandskraft von Wäldern erhöhen. Der Anbau und die Förderung von Mischwäldern wird als eine geeignete Anpassungsmaßnahme angesehen. Es wird untersucht, ob Mischwälder eine gesteigerte Produktivität, eine erhöhte Stabilität und eine bessere Widerstandskraft gegenüber Reinbeständen besitzen.

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