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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-05-01 - 2019-04-30

Ziel ist die Erstellung einer Ökobilanz für die Holzbereitstellung. Der Fokus der Studie liegt auf der Rohstoffbereitstellung vom Waldort bis zum Werk und der Evaluierung neuer Technologien. Bei der Bilanzierung sollen die wichtigsten Umweltauswirkungen (z.B. Klimawandel, Versauerung, Eutrophierung) für die Bereitstellung von 1 m³ Holz (Sägerundholz, Industrieholz, Energieholz) für ausgewählte repräsentative Testregionen analysiert werden. Dabei werden bestehenden und neue Technologien (Hybridantriebe, Elektrofahrzeuge, Akkutechnologien, Transportoptimierung unter spezieller Berücksichtigung der Transportmodi etc.) miteinander verglichen. Eine Aufschlüsselung bzw. Hochrechnung der Umweltauswirkungen auf unterschiedliche Erntesysteme (von motormanuell bis vollmechanisiert) und Regionen (Laubwald, Nadelwald, Steillagen, Flachland) wird angestrebt. Durch die gewonnenen Erkenntnisse sollen Best- Practice-Beispiele identifiziert und Verbesserungspotenziale aufgezeigt und implementiert werden. Die Umweltauswirkungen werden für die einzelnen Prozesse für das derzeitige Nutzerverhalten analysiert. Somit werden jene Prozesse identifiziert, die eine hohe Umweltbelastung und ein hohes Verbesserungspotenzial aufweisen. Darauf aufbauend kann ein für den jeweiligen Modellbetrieb zugeschnittenes Maßnahmenpaket aufgesetzt werden. Die Resultate der Studie sollen durch Interessensvertretungen (z.B. Landwirtschaftskammer) verbreitet werden, sodass die interessierte Öffentlichkeit über umweltschonende Maßnahmen in der Holzbereitstellung informiert werden. Der Wissenstransfer soll auch in der Ausbildung durch Universitäten (BOKU) und Ausbildungsstätten (BFW) stattfinden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-11-01 - 2018-10-31

Der Einsatz von Kranlastwaagen im Rundholztransportbereich ist einerseits nur im geringen Umfang dokumentiert und andererseits aber aus Kostengründen und technologischen Vorbehalten nur wenig verbreitet. Die aktuelle Technik basierend auf Wireless-Datenkommunikation und zusätzlichen Sensoren für die dynamische Verwiegung gepaart mit fortgeschrittener Hardware auf diesem Gebiet ermöglicht ein kostengünstiges Nachrüsten von Transportfahrzeugen. Ein aufwendiges Wiegegelenk entfällt und die statische Verwiegung einzelner Greiferladungen, welche eine kurze Unterbrechung des Ladezyklus benötigt, kann beim dynamischen Verwiegen in der Ladebewegung entfallen. Folgende Hauptziele werden im Rahmen des Projektes im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen: • Erstellung einer Marktübersicht von zurzeit angebotenen Lösungen für Kranlastwaagen im Rundholztransport • Detaillierte Prozess- und Einsatzanalyse bei der Verwendung einer Kranlastwaage im Rundholztransport hinsichtlich Transportablauf, Genauigkeit und Unterstützung für den Fahrer bzw. Unternehmer im täglichen Geschäftsablauf • Betriebswirtschaftliche Bewertung der Anschaffung und des Einsatzes einer Wiegeeinrichtung im Rundholztransportbereich basierend auf den erfolgten Prozess- und Einsatzanalysen Die Forschungsergebnisse können direkt dem betroffenen und interessierten Unternehmer bei der Entscheidungsunterstützung in der Anschaffungsphase dienen. Mit den erzielten Resultaten können detaillierte wirtschaftliche Kennzahlen für den Einsatz einer Kranlastwaage erstellt und den Anwendern zur Verfügung gestellt werden. Gleichzeitig ermöglichen die gewonnenen Erkenntnisse des Projektberichtes dem Maschinisten und dem Frachtunternehmer die Kranlastwaage innerhalb seiner Geschäftsaktivitäten optimal einzusetzen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-01-01 - 2019-06-30

Die Holzernte im Steilgelände wurde als eine der wichtigsten Herausforderungen zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit der Forstwirtschaft in Neuseeland und Australien identifiziert. Die effiziente Ausführung der Holzernte, Arbeitssicherheit und ökologische Auswirkungen wurden als die wichtigsten Defizite identifiziert. Das Ziel des Forstsektors ist die Entwicklung effizienter Holzerntetechnologien im Steilhang, um die Produktivität und die Arbeitssicherheit zu steigern und die Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren. Eine Verbesserung ist durch die Einführung eines hochentwickelten Holzerntesystems im Steilhang basierend auf österreichischer Technologie zu erwarten. Das Unternehmen Koller hat die Erfahrung und das Wissen ein System zu entwickeln, welches die Anforderungen der Zielländer perfekt einfließen lässt. Der Fokus bei der Systementwicklung liegt auf einer Steigerung der Maschinenkapazitäten, Automation und an Board eingebauten Monitoring-Systemen. Durch die Systemeinführung ist eine Steigerung der Effizienz um 30% zu erwarten, wobei Produktinnovation und eine verbesserte Arbeitsausführung dazu beitragen. Die Arbeitssicherheit soll durch eine 20%ige Reduktion der Arbeitsunfälle gesteigert werden. Der Treibstoffverbrauch soll unter anderem durch den Einsatz von Hybrid-Technologien um 20% reduziert werden. Der entwickelte Prototyp soll in den Zielländern eingeführt, getestet und validiert werden. Durch die Demonstration werden die neuen Technologie den relevanten Zielgruppen vorgestellt, Forstarbeiter werden geschult und die Auswirkungen der Systemeinführung in Bezug auf Produktivität, Kosten, Treibstoffverbrauch, Ergonomie, Arbeitssicherheit etc. evaluiert. Die praktische Schulung an den Maschinen ist ein wichtiges Element um die Akzeptanz, die Befähigung und die Leistungsfähigkeit der Arbeiter bei der Verwendung der neuen Technologien zu erhöhen. Dies soll auch zur Etablierung des Erntesystems in den Zielländern beitragen. Die Ergebnisse werden über diverse Kanäle verbreitet. Eine fundierte Verwertungsstrategie fördert die Etablierung des Systems im Forstsektor.

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