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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-02-01 - 2019-11-30

Die Organisation und Durchführung der Holzernte im Steilgelände ist komplex. Beim Rücken mit Seilgeräten muss sorgfältig gearbeitet werden, damit der verbleibende Bestand möglichst wenig geschädigt wird und die Stabilität und Vitalität aufrechterhalten bleibt. Holzernteschäden am verbleibenden Bestand sind ein guter Indikator für die Stabilität und Vitalität eines Bestandes, welche wiederum wichtige Kriterien für die nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern sind. Ziel der Studie ist die Weiterentwicklung eines Modells zur Prognose von Holzernte-Schäden und der Bewertung von Holzernteeinsätzen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-12-01 - 2019-10-31

Aufgrund häufiger auftretender Kalamitäten in der österreichischen Forstwirtschaft sind sowohl die Transport- als auch die Lager- und Abnahmekapazitäten durch ein vermehrtes Holzaufkommen limitiert und führen zu Engpässen beim Abtransport aus dem Wald. Ein einhergehender Preisverfall und mögliche sekundäre Einbußen bei der Waldbewirtschaftung in den Folgejahren verstärken die Suche nach möglichen Lösungen, um dieser angespannten Situation entgegenzuwirken. Eine Alternative bei der Aufarbeitung von Kalamitäten könnte die Entrindung bei der vollmechanisierten Holzernte durch extra umgerüstete bzw. adaptierte Harvesteraggregate darstellen. Die Entrindung erfolgt als zusätzlicher Prozess bereits im Zuge der Ernte im Bestand auf der Rückegasse. Ziel dieses interdisziplinären Forschungsprojektes ist es, die Potenziale der Entrindung durch Harvester bei der vollmechanisierten Holzernte einerseits forsttechnisch und andererseits entomologisch detailliert zu untersuchen und deren Aspekte für die nachgelagerten Akteure in der Bereitstellungskette darzustellen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-05-01 - 2019-04-30

Ziel ist die Erstellung einer Ökobilanz für die Holzbereitstellung. Der Fokus der Studie liegt auf der Rohstoffbereitstellung vom Waldort bis zum Werk und der Evaluierung neuer Technologien. Bei der Bilanzierung sollen die wichtigsten Umweltauswirkungen (z.B. Klimawandel, Versauerung, Eutrophierung) für die Bereitstellung von 1 m³ Holz (Sägerundholz, Industrieholz, Energieholz) für ausgewählte repräsentative Testregionen analysiert werden. Dabei werden bestehenden und neue Technologien (Hybridantriebe, Elektrofahrzeuge, Akkutechnologien, Transportoptimierung unter spezieller Berücksichtigung der Transportmodi etc.) miteinander verglichen. Eine Aufschlüsselung bzw. Hochrechnung der Umweltauswirkungen auf unterschiedliche Erntesysteme (von motormanuell bis vollmechanisiert) und Regionen (Laubwald, Nadelwald, Steillagen, Flachland) wird angestrebt. Durch die gewonnenen Erkenntnisse sollen Best- Practice-Beispiele identifiziert und Verbesserungspotenziale aufgezeigt und implementiert werden. Die Umweltauswirkungen werden für die einzelnen Prozesse für das derzeitige Nutzerverhalten analysiert. Somit werden jene Prozesse identifiziert, die eine hohe Umweltbelastung und ein hohes Verbesserungspotenzial aufweisen. Darauf aufbauend kann ein für den jeweiligen Modellbetrieb zugeschnittenes Maßnahmenpaket aufgesetzt werden. Die Resultate der Studie sollen durch Interessensvertretungen (z.B. Landwirtschaftskammer) verbreitet werden, sodass die interessierte Öffentlichkeit über umweltschonende Maßnahmen in der Holzbereitstellung informiert werden. Der Wissenstransfer soll auch in der Ausbildung durch Universitäten (BOKU) und Ausbildungsstätten (BFW) stattfinden.

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