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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-02-01 - 2021-01-31

Das Ziel dieses Projekts ist die Etablierung einer Stabilisotopentechnologie-Plattform in NÖ, die Innovation, wirtschaftliche Entwicklung und wissenschaftliche Forschung in einem breiten Spektrum von angewandten Disziplinen unterstützt. Darüber hinaus wollen wir in diesem Projekt ein Qualitätsmanagementsystem etablieren, das Vertrauen in die Laborergebnisse schafft und gleichzeitig das institutionelle technische Know-how der Antragsteller sichert und weiterentwickelt. Durch Veröffentlichungen und Veranstaltungen wollen wir diese Isotopentechnologie publik machen und geeigneten Wirtschaftsbeteiligten in NÖ zur Verfügung stellen, um die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und universitärer Forschung voranzutreiben und um die erfolgreiche Entwicklung von hochwertigen innovativen und nachhaltigen Produkten zu unterstützen. Angesichts unserer neuen Rolle wollen wir aufbauend auf unser vorhandenes NÖ-Netzwerk unsere Verbindungen zu Unternehmen und Forschern im NÖ erneuern und stärken und ihnen auch den Zugang zu unserem internationalen Partnernetzwerken ermöglichen. Unser Fokus wird auf der Entwicklung von Isotopentools für die Entwicklung und Bewertung von biobasierten Produkten und Lösungen in den Bereichen nachhaltige Landwirtschaft und Landnutzung und Schutz natürlicher Ressourcen liegen. Dafür werden wir auf unsere Erfolge basierend auf der Anwendung von Isotopentechnologien bei der Entwicklung von Dekarbonisierungsstrategien für Industrie und Landwirtschaft und der Anwendung komponentenspezifischer Isotopentechnologien zum Schutz natürlicher Ressourcen aufbauen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-05-08 - 2021-05-07

ThSowohl die NÖ Bodenzustandsinventur (NÖ BZI) als auch der Großteil der Österreichischen Bodenkartierung wurde in den frühen 1990er Jahren abgeschlossen. Während manche Bodenkennwerte wie die Bodenart sich innerhalb von Jahrzehnten kaum verändern, ist die Dynamik bei pH, organischem Kohlenstoff und verfügbaren Nährstoffvorräten wesentlich ausgeprägter und kann in Abhängigkeit vom Landschaftstypus und der Landnutzung auch innerhalb relativ kurzer Zeiträume relevante Veränderungen zeigen. Der Antragssteller hat in Abstimmung mit und teilweiser Finanzierung durch die Agrarbezirksbehörde Vorarbeiten zur Erfassung von Veränderungen des Bodenzustands in niederösterreichischen Agrarlandschaften seit den Erstaufnahmen im Rahmen der Bodenkartierung und der Bodenzustandsinventur durchgeführt. Dabei wurden bisher ca. 300 Standorte der Bodenkartierung im Acker- und Grünland Niederösterreichs wieder beprobt und auf ausgewählte Kennwerte (pH, Karbonat, Siliziumfraktionen, organischer Kohlenstoff und Gesamtstickstoff) analysiert. Siliziumfraktionen wurden auch an Archivproben gemessen. Mit dem vorliegenden Projekt werden aufbauend auf diesen Vorarbeiten folgende Ziele verfolgt: • Zusätzliche Analysen (Phosphor und Kaliumverfügbarkeit) an den bereits gesammelten (ca. 300) Bodenproben • Wiederholungs-Beprobung von 300 weiteren Standorten der österreichischen Bodenkartierung bzw. Bodenzustandsinventur und Analyse auf pH, Karbonat, organischen Kohlenstoff, Gesamtstickstoff, Phosphor- und Kaliumverfügbarkeit. • Analyse von Archivproben der 300 neuen Standorte auf Siliziumfraktionen • Erfassung aller Daten (Archivproben und neue Proben) in einer EXCEL-gestützten Datenbank und Datendokumentation • Auswertung und Erstellung eines Ergebnisberichts Der Vergleich der wieder beprobten Böden mit den zugehörigen Archivproben erlaubt nicht nur die Darstellung und Bewertung des aktuellen Bodenzustandes, sondern auch Aussagen zur Dynamik der Veränderung während der letzten ca. drei Jahrzehnte. Die Ergebnisse werden in Form einer EXCEL-Datenbank für weitere Anwendungen (z.B. Integration in NÖGIS) durch das Land NÖ aufbereitet. Das Projekt liefert einen Beitrag zur Charakterisierung von niederösterreichischen Landschaftsräumen hinsichtlich der Ausstattung landwirtschaftlich genutzter Böden mit den für die Bodenfruchtbarkeit wichtigen Elementen Kohlenstoff, Stickstoff, Phosphor, Kalium und Silizium sowie zur Bodenversauerung (Boden-pH, Kalkgehalt). Die Informationen stehen der Landesregierung, der landwirtschaftlichen Praxis sowie Regionen und Gemeinden als Planungsgrundlage für eine nachhaltige Bodenbewirtschaftung und z.B. die Schließung von lokalen / regionalen Kreisläufen durch gezielte Rückführung von sekundären kommunalen und landwirtschaftlichen Rohstoffen zur Verfügung. Die Ergebnisse stellen somit auch eine wesentliche Grundlage für die Boden-, Umwelt- und Landschaftsschutzpolitik auf regionaler und Gemeindeebene des Landes Niederösterreich dar.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-05-08 - 2018-11-07

Im Rahmen des Research Studios Austria FERTI-MINE wurden in den beiden letzten Jahren Untersuchungen zur Wirkungsweise von Silizium im Weinbau im Feldversuch an einem Standort der Weinbauschule Krems durchgeführt. Unsere Vorarbeiten weisen auf eine teilweise stressmindernde Wirkung von Silizium bei Pilzbefall hin. In Zusammenarbeit mit bio-ferm soll im vorliegenden Projekt eine Fortsetzung unserer Feldversuche unter Erweiterung auf Varianten mit Hefepilzen erfolgen, um Vergleiche der singulären Anwendungen sowie bisher nicht erforschte Kombinationswirkungen zur untersuchen. Beide Partner beteiligen sich mit Unterstützung der Weinbauschule Krems an den Forschungsarbeiten. Die Versuchskonzeption erfolgt gemeinsam, die Versuchsdurchführung und Probenahme am Standort Krems wird von bio-ferm übernommen, die Laborversuche und Analysen erfolgen durch die Universität für Bodenkultur / RSA FERTI-MINE. Die Auswertung und Publikation der Ergebnisse erfolgt gemeinsam. Die Untersuchungen sollen die Grundlage für den Einsatz von Silizium aus Recyclingprodukten in Kombination mit biologisch wirksamen Hefepilzen im Hinblick auf eine Verstärkung der Wirkungsweise erbringen.

Betreute Hochschulschriften