Die Gruppe um Rebecca Hood-Nowotny und Andrea Watzinger erforscht Stoffkreisläufe in der Umwelt mit Hilfe der stabilen Isotope von Kohlenstoff, Stickstoff, Schwefel, Wasserstoff und Sauerstoff

Wir nutzen das atomare Erbe des Urknalls, um die globalen Probleme anzugehen, vor denen die Menschheit heute steht; Klimawandel, Kontamination und nachhaltige Nahrungsmittelproduktion. Wir greifen auf die Verschiedenheit der Neutronenzahl in chemisch identischen Elementen zurück - die stabilen Isotope von Kohlenstoff, Stickstoff, Schwefel, Wasserstoff und Sauerstoff - um Stoffkreisläufe zu erforschen. Uns interessiert besonders, wie forst- und landwirtschaftliche Böden Kohlenstoff speichern und wie diese sowohl auf Schadstoffe als auch auf Düngemitteleinträge reagieren. Mithilfe von Isotopen-Tracing- und Fraktionierungsmodellen verfolgen wir das Schadstoffverhalten und den Austrag. Darüber hinaus untersuchen wir, wie Nutzpflanzen und Böden auf extreme Ereignisse wie Starkregen oder Trockenheit reagieren und welche Inputs oder Maßnahmen zu einer erhöhten systemischen Resilienz gegenüber dem Klimawandel führen. Zur Gewährleistung der Ernährungssicherheit und Authentizität, bestimmen wir unter Verwendung der natürlichen globalen Muster multielementarer Isotopensignaturen die geographische Herkunft von Nahrungs- und Futtermittel sowie von Insektenschädlingen.

Weitere Informationen finden Sie im BOKU Magazin 2/2018.

Kontakt: Rebecca Hood-Nowotny und Andrea Watzinger

Unsere Arbeitsgruppe


01.01.2019