Aktuelle Informationen des Department für Wald- und Bodenwissenschaften
7. Juli 2011: Karl-Abetz Förderpreis 2011
Markus Huber vom Department für Wald- und Bodenwissenschaften, Institut für Waldwachstum, erhielt am 7. Juli 2011 den Karl-Abetz Förderpreis für seine hervorragende Dissertation: "Evaluating individual-tree growth simulators in terms of natural stand dynamics".

Der Karl-Abetz-Förderpreis wird seit 1972 durch die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau verliehen. Mit ihm werden jeweils hervorragende Beiträge zur Förderung der Wirtschaftlichkeit in Forstbetrieben ausgezeichnet. Der Preis ist nach dem Freiburger Forstökonomie-Professor Karl Abetz (1896–1964) benannt und soll auch dessen herausragende Verdienste würdigen. Diese Auszeichnung hatte Max Willibald Erbgraf von Waldburg zu Wolfegg und Waldsee 1971 gestiftet. Seit 1997 werden der Karl-Abetz-Preis sowie drei Förderpreise für hervorragende Dissertationen beziehungsweise Diplom- und Bachelorarbeiten in zweijährigem Turnus verliehen.
Seine Dissertation verfasste Markus Huber im Rahmen des FWF-Projekts EPIT, Emergent properties of individual-tree growth simulators. Das Projekt beschäftigte sich mit der Frage, ob Einzelbaum-Wachstumsimulatoren allgemeine Bestandeswachstums-Gesetzmäßgkeiten richtig wiedergeben. Markus Huber beschäftige sich insbesondere mit der Frage, ob solche Simulatoren, wenn in ihnen keine Management-Eingriffe vorgesehen werden, nach zwei- bis dreitausend Jahren die potentielle natürliche Waldgesellschaften mit ihren erwarteten Entwicklungsphasen und Strukturen wiedergeben.
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Wirtschaftskammerpreis 2008
Der Wirtschaftskammerpreis 2008 ergeht an Ao.Univ.Prof.DI Dr. Erhard Halmschlager vom Department für Wald- und Bodenwissenschaften, Institut für Forstentomologie, Forstpathologie und Forstschutz. Der mit 12.500,- € dotierte Preis wird jährlich für hervorragende Projekte vergeben, die einen Bezug zur Wiener Wirtschaft aufweisen.
Erhard Halmschlager erhielt den Preis für sein Projekt "Untersuchungen zur Lebensweise des holzbohrenden Rüsselkäfers Pentarthrum huttoni (Coleoptera: Curculionidae) als Grundlage für die Entwicklung eines Integrated Pest Management-Konzepts für die Wiener Michaelergruft".
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