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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-12-01 - 2019-11-30

Wälder sind verstärkt klimatisch bedingten Störungen durch biotische und abiotische Risikofaktoren ausgesetzt. Daraus erwächst eine dringende Notwendigkeit, geeignete Maßnahmen zur Anpassung an den Klimwandel zu entwickeln, welche die Widerstandskraft von Wäldern erhöhen. Der Anbau und die Förderung von Mischwäldern wird als eine geeignete Anpassungsmaßnahme angesehen. Es wird untersucht, ob Mischwälder eine gesteigerte Produktivität, eine erhöhte Stabilität und eine bessere Widerstandskraft gegenüber Reinbeständen besitzen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2012-01-01 - 2016-06-14

Das Wachstum von Baumarten im Vergleich zwischen Rein- und Mischbestand ist eine alte, wenn auch noch immer nicht hinreichend beantwortete Frage seit dem Bestehen der Forstwissenschaften. Während es zur Mischung von Fichte und Buche auch in der letzten Zeit eine Vielzahl von Untersuchungen gibt, ist die in den höheren Lagen der Ostalpen häufige Lärchen- Fichtenmischung nur wenig untersucht. Es soll daher die Wuchseffizienz von Fichte und Lärche im Rein- und Mischbestand untersucht werden. Dass eine Baumart im Rein- und im Mischbestand unterschiedliche Leistungen erbringt, kann zweierlei Ursachen haben: Einmal können Bäume gleicher Blattflächenausstattung infolge der Nachbarschaft zu Bäumen der gleichen (Reinbestand) oder einer anderen (Mischbestand) Art unterschiedliche Lichtmengen erhalten. Das würde dann trotz gleichbleibender Lichtausnutzungseffizienz (Wuchsleistung je absorbierter Lichtmenge) zu unterschiedlichen Blattflächeneffizienzen (Wuchsleistung je m² Blattfläche) führen. Zum anderen könnten die Bäume wegen unterschiedlicher Standortsansprüche (unterschiedliche Schattentoleranz oder Durchwurzelungstiefe), das absorbierte Licht im Reinbestand anders in Wachstum umsetzen als im Mischbestand. Diese beiden Effekte hängen darüber hinaus auch noch von der Umlichtung der Bäume, also von dem, dem Baum zur Verfügung stehenden Anteil an der Bestandesfläche ab und von der Dominanz im Bestand ab. Auf die Bestandesebene bezogen kann ein Baum, der seine Blattfläche und das von ihm absorbierte Licht höchst effizient nutzt, in seiner Bestandesflächenleistung höchst ineffizient sein, wenn ihm zuviel Platz zur Verfügung steht. Es wird also in 12 Beständen zunächst untersucht werden, wie die Licht- und die Blattflächeneffizienz auf der einen Seite, von der Baumart, der Mischung, dem Bestandesalter und der Bestandes-dichte und der sozialen Stellung auf der anderen Seite abhängen. Dann wird über die einzelbaumweise Betrachtung und die potentiellen Bestandesdichten der Flächenanteil der Baumarten definiert, und ihre Flächeneffizienz (Zuwachs je eingenommener Bestandesfläche) auf ihre Abhängigkeit vom Bestandesalter, der Bestandesdichte und der Mischung untersucht.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2012-05-02 - 2016-01-31

Bei Studien über die Auswirkung des Klimawandels werden räumlich interpolierte Daten als Eingangsgrößen für das Ökosystem verwendet. Klimainterpolationsmodelle werden üblicherweise mittels cross-validation evaluiert, indem Wetterstationen, die nicht zur Interpolation verwendet wurden herangezogen werden. Es gibt jedoch keine Fehlerstatistiken für Ort ohne Wetterstation. Evaluierungen fehlen daher insbesondere für den alpinen Raum, wo die Topographie einen starken Einfluss auf das Klima hat. Das Ziel dieses Projektes ist es, waldwachstumskundliche Daten (gebohrter Zuwachs und Dendrometermessungen), die anhand von Seehöhen Transekten mit unterschiedlicher Exposition geworben wurden, als proxy Daten zur Evaluierung von Klimainterpolationsmodellen hinsichtlich Temperatur, Niederschlag und Sonneneinstrahlung zu verwenden. Das Projekt verwendet Daten von Fichte und Zirbe in den Hochlagen in Tirol in der Nähe von Speicherkraftwerken.

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