Waldbrand-Blog Österreich


 
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    NUR NOCH GERINGE WALDBRANDGEFAHR

    Die teils intensiven Niederschläge der vergangenen Tage haben im ganzen Land, diesmal auch in Kärnten, zu einer deutlichen Entspannung der Waldbrandgefahr geführt. Sie ist größtenteils nur noch sehr gering. Mittelfristig geht es mäßig warm und wechselhaft, ab Mitte kommender Woche möglicherweise auch sehr feucht weiter. Eine Hitzewelle oder auch nur stabile Hochdrucklage ist nicht in Sicht. Die Waldbrandgefahr in Österreich sollte bis zumindest Ende Mai gering bleiben.

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    WALDBRANDGEFAHR NOCH NICHT GEBANNT

    Die Regenschauer und Gewitter der vergangenen Tage haben bislang nur punktuell und primär inneralpin nennenswerte Niederschläge gebracht. Besonders Unterkärnten ist nach wie vor sehr trocken, aber auch in Teilen der Steiermark, des Burgenlands und Niederösterreichs ist wenig Regen gefallen. In den kommenden Tagen setzt sich das wechselhaft-warme Wetter fort, gewittrige Regenschauer sind überall möglich. Allerdings ist in den besonders trockenen Gebieten wenig Niederschlag zu erwarten. Damit bleibt die Waldbrandgefahr in Ost- und Südösterreich erhöht, in Unterkärnten mäßig. Kleinbrände sind weiterhin möglich, auch größere Brandereignisse können nicht ausgeschlossen werden.

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    KÄRNTEN: NOCH KEIN BRANDAUS | WALDBRANDGEFAHR TEILS MÄSSIG

    Der große Waldbrand nahe der Göriacher Alm in Lurnfeld, Kärnten, ausgebrochen vor knapp zwei Wochen, ist nach wie vor nicht gelöscht. Auch heute wurden bei einer Befliegung Glutnester im Gelände ausgemacht. Die Angaben zur insgesamt betroffenen Fläche schwanken zwischen 70 und 80 Hektar, damit dürfte der Brand ähnliche Ausmaße erreicht haben, wie der Großbrand in Absam, Tirol, im März des Vorjahres.

    Waldbrand bei Lurnfeld (Stmk) – aktueller Stand auf kleinezeitung.at

    In den vergangenen Tagen traten ergiebige Niederschläge auf – allerdings nur im Westen und Nordwesten des Landes. In Ostösterreich, Teilen der Steiermark, vor allem aber in Kärnten, gab es kaum Regen. Während morgen ein trockener und sehr warmer Sommertag bevorsteht, kündigen sich bereits in der Nacht zum Mittwoch Gewitter und Abkühlung an. In der Folge bleibt es wechselhaft und mäßig warm, gewittrige Schauer sind überall möglich. Während die Waldbrandgefahr im Westen und Nordwesten derzeit nur sehr gering ist, kann sie in Teilen Niederösterreichs und der Steiermark als erhöht, in Unterkärnten auch als mäßig bezeichnet werden. Mit den erwarteten, konvektiven Niederschlägen in den nächsten Tagen, sollte die Waldbrandgefahr auch in Kärnten zurückgehen.

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    WALDBRAND KÄRNTEN: 70 HEKTAR BETROFFEN | WALDBRANDGEFAHR HOCH

    Beim Großbrand nahe der Göriacher Alm in Lurnfeld, Kärnten, konnte bislang kein "Brandaus" gegeben werden. Weiterhin flammen Glutnester auf, die Bekämpfung der Flammen ist im steilen Gelände schwierig und gefährlich. Bis zu zweihundert Feuerwehrleute sind im Einsatz, unterstützt werden sie von Einheiten des Bundesheeres und von Helikoptern. Inzwischen wird die betroffene Fläche mit mehr als 70 Hektar beziffert.

    Waldbrand bei Lurnfeld (Stmk) – aktualisierter Bericht auf kaernten.orf.at

    Von Unterkärnten über die Südoststeiermark bis ins Wiener Becken und das Waldviertel wird heute noch einmal mäßige bis hohe Waldbrandgefahr simuliert. Durch den kräftigen Südwind bzw. -föhn können sich unkontrollierte Feuer rasch ausbreiten, das Risiko für Großbrände ist weiterhin gegeben. Im Laufe des Tages greift ein Frontensystem auf den Westen des Landes über und leitet eine wechselhafte und voraussichtlich nachhaltig feuchte Wetterphase ein. In einigen Gebieten Österreichs ist aber erst Ende der Woche ergiebiger Regen in Sicht.

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    GROSSBRAND KÄRNTEN | TEILS HOHE WALDBRANDGEFAHR

    Gestern Abend brach oberhalb von Göriach, Gemeinde Lurnfeld in Kärnten, bei einer aufgearbeiteten Windwurffläche in 1600m Seehöhe ein Waldbrand aus. Durch Wind und die außergewöhnliche Trockenheit breitete sich das Feuer rasch aus, griff auf den angrenzenden Hochwald über und wuchs sich zum Vollbrand aus. Damit konnten die Feuerwehren den Waldbrand nicht unter Kontrolle bringen, über Nacht breiteten sich die Flammen auf mehr als 50 Hektar aus. Derzeit sind 150 Feuerwehrleute und sieben Helikopter im Einsatz.

    Waldbrand bei Lurnfeld (Stmk) - Bericht auf kaernten.orf.at

    Schon am Tag davor gab es in Oberdrauburg (Ktn) einen größeren Waldbrand, der etwa drei Hektar erfasste. Ebenso gerieten in der Steiermark zwei Waldstücke in Brand, eine Hundertschaft an Einsatzkräften kämpfte gegen die Flammen. Durch die bislang nur geringen Niederschläge bzw. die Trockenheit der vergangenen Wochen ist die Waldbrandgefahr laut EFFIS, dem europäischen Waldbrandinformationssystem, besonders in Kärnten, Teilen der Steiermark und in Niederösterreich mäßig, stellenweise – etwa in Unterkärnten – auch hoch.

    Heute können in den genannten Gebieten zwar Regenschauer durchziehen, allerdings ist fraglich, ob diese Niederschläge für eine Entspannung ausreichen. Erst am Montag dürfte es im ganzen Land mit der Annäherung eines Trogs und Bildung eines Norditalientiefs verbreitet regnen. Bis inklusive dem kommenden Wochenende könnte die Waldbrandgefahr kritisch bleiben.

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    WALDBRAND NÜZIDERS

    Der bislang flächengrößte Waldbrand des Jahres ereignete sich vergangenen Mittwoch, den 15. April 2015, bei Nüziders in Vorarlberg. Im Bereich eines Klettergartens brach ein Lauffeuer im Mischwald aus, das sich durch den starken Wind rasch ausbreitete. Neben rund 150 Feuerwehrleuten, standen auch zwei Helikopter im Einsatz. Die insgesamt betroffene Fläche dürfte zwei bis drei Hektar betragen, die letzten Glutnester konnten erst im Laufe des nächsten Tages gelöscht werden.

    Waldbrand bei Nüziders (Vbg) - Bericht auf vol.at

    Durch die gestrigen Niederschläge ist die Waldbrandgefahr im ganzen Land zurückgegangen. In Teilen von Kärnten, der Steiermark und Niederösterreich wurde nur wenig Regen verzeichnet. Im Laufe der kommenden Woche könnte die Waldbrandgefahr durch Abtrocknung und steigende Temperaturen besonders in den genannten Gebieten wieder relevant werden.

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    ERHÖHTE WALDBRANDGEFAHR

    Durch die sonnige, milde und trockene Witterung der vergangenen Tage ist die Waldbrandgefahr im Süden und Osten Österreichs derzeit erhöht. Im Flachland ist durch das zunehmende Ergrünen der Boden- und Strauchschicht kaum mit unkontrollierten Bränden zu rechnen. Besonders in mittleren Höhenlagen sind aber Kleinbrände möglich. Am kommenden Donnerstag dürfte die Waldbrandgefahr durch frühsommerliche Temperaturen das erste Mal in diesem Jahr verbreitet mäßig ausfallen, bevor ab Freitag eine abermals kühle und feuchte Wetterphase überall für Entspannung sorgen sollte.

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    WALDBRANDGEFAHR GEHT ZURÜCK

    Heute ist die Brandgefahr in Ostösterreich noch einmal erhöht bis mäßig. Von Süden breitet sich jedoch Regen aus, der bis zum späten Abend auch den Wienerraum erreichen sollte. In den kommenden Tagen sind im ganzen Land teils ergiebige Niederschläge zu erwarten. Damit sinkt die Waldbrandgefahr und dürfte bis zum Ende der Woche überall nur noch sehr gering sein. Mit dem eintretenden Vegetationsschub und der Fortdauer der wechselhaften und mäßig warmen Witterung wird die Feuergefahr bis voraussichtlich weit in den April hinein kein Thema mehr sein.

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    ZAHLREICHE KLEINBRÄNDE & TRAGISCHER ZWISCHENFALL

    In den vergangenen Tagen ereigneten sich im gesamten Bundesgebiet kleinflächige Flur- und Waldbrände. Tragisch endete der Versuch eines Pensionisten in Biberbach, Niederösterreich, einen Laubhaufen abzubrennen. Das Feuer geriet außer Kontrolle, entzündete den nahen Wald und die Kleider des Mannes, der noch am Unfallort seinen schweren Brandverletzungen erlag. Den Waldbrand selbst konnte die Feuerwehr rasch löschen.

    Waldbrand mit Todesfolge in Biberbach (Nö) - Bericht auf fireworld.at

    Die aktuelle Häufung von Waldbränden liegt einerseits an der Unachtsamkeit bzw. Fahrlässigkeit einzelner Personen, andererseits an der ausgedörrten Streuschicht aus dem Vorjahr. Bis zum Vegetationsaustrieb können hier Trockenheit und Sonneneinstrahlung die Brandgefahr stark und schnell erhöhen. Gleichzeitig ist die kumulierte Waldbrandgefahr – die auch Parameter wie Ausbreitungsgeschwindigkeit und Gefahr für einen Vollbrand beinhaltet – nur leicht erhöht bis mäßig. Verheerende Großbrände sind somit unwahrscheinlich. Allerdings können, wie obiges Beispiel zeigt, auch Kleinbrände dramatische Folgen haben. Das Niederschlagsereignis morgen und am Sonntag dürfte nur im Westen und Nordwesten Österreichs nennenswerte Regenmengen bringen. Im übrigen Land bleibt die Waldbrandgefahr bis voraussichtlich Mitte der Woche erhöht.

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    WALDBRAND IN ALTHOFEN

    Am gestrigen Sonntag, den 15. März 2015, ereignete sich das bislang größte Brandereignis des laufenden Jahres. An der Gemeindegrenze von Althofen und Guttaring in Kärnten entstand aus unbekannter Ursache ein Waldbrand in einem offenen Fichten-Hochwald. Neben der Grasnarbe verbrannten einige Jungbäume, auch adulte Fichten wurden bis in eine Höhe von zwei Metern angesengt. Der Brand erstreckte sich über eine Fläche von rund einem halben Hektar. Das Feuer konnte von den örtlichen Feuerwehren rasch unter Kontrolle gebracht werden, die Bekämpfung der Glutnester dauerte jedoch bis in die Abendstunden.

    Waldbrand in Althofen (Ktn) - Bericht der FF Althofen

    In den kommenden Tagen gibt es in Österreich viel Sonne und der Jahreszeit entsprechende Temperaturen. Damit sind weitere Kleinbrände möglich. In Summe bleibt die Waldbrandgefahr durch die vergangenen Niederschlagsereignisse gering, nur stellenweise ist sie auch mäßig. Kommendes Wochenende dürfte erneuter Niederschlag überall Entspannung bringen.