Waldbrand-Blog Österreich


 
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    VIELE BRÄNDE DURCH BLITZSCHLAG | WALDBRANDGEFAHR GESUNKEN

    Sechs Tage, mindestens achtzehn Waldbrände, die meisten (7) am 23. Juli und fast alle durch Blitzschlag ausgelöst – das ist das Fazit der letzten Tage der vergangenen Hitzewelle in Österreich. Zeitweise war die Brandgefahr, besonders im Nordosten, sehr hoch, was sich auch in einer großen Anzahl an Flurbränden manifestierte. Mittlerweile wurden in diesem Jahr bereits fast so viele Waldbrände registriert, wie im gesamten Jahr 2014 (144 Waldbrände).

    Durch den inzwischen erfolgten Wetterumschwung ist die Waldbrandgefahr im ganzen Land zurückgegangen. Nur im Nordosten ist sie noch erhöht. In den kommenden Tagen präsentiert sich das Wetter kühl und wechselhaft. Selbst in den trockenheitsgeplagten Regionen im Norden und Osten ist immer wieder mit Niederschlag zu rechnen. Ob sich Ende der Woche bzw. Anfang kommender Woche eine neue Hitzewelle einstellt, ist noch unsicher, bis dahin bleibt die Waldbrandgefahr jedenfalls unerheblich.

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    ZAHLREICHE KLEINBRÄNDE | MÄSSIGE WALDBRANDGEFAHR

    In den vergangenen zehn Tagen wurden rund zwanzig kleinere bis mittlere Waldbrände verzeichnet, zudem traten zahlreiche Flur- und Feldbrände auf. Die konvektiven Niederschläge von Mitte letzter Woche bzw. auch gestern und heute haben nur stellenweise ergiebige Niederschläge gebracht. In den kommenden Tagen stellt sich eine weitere Hitzewelle ein, wodurch die derzeit mäßige Waldbrandgefahr erneut ansteigt. Besonders gefährdet dürften aus heutiger Sicht die Täler im Westen sowie generell der Süden, Südosten und Osten sein. Je nach Wind sind abermals Großbrände möglich.

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    HOHE WALDBRANDGEFAHR

    Die aktuelle Hitzewelle hat dazu geführt, dass die Waldbrandgefahr verbreitet erhöht ist. Abgesehen vom Südwesten und den inneralpinen Regionen kann sie derzeit als "mäßig" eingestuft werden, im Norden und Osten teils auch "hoch". In den kommenden Tagen ist mit einer Verschärfung der Hitzewelle und damit auch der Waldbrandgefahr zu rechnen. Von EFFIS wird ein teils sehr hohes Waldbrandrisiko simuliert, insbesondere in Niederösterreich, aber auch in Teilen von Oberösterreich und der Steiermark. Mitte kommender Woche dürfte es kühler und feuchter werden, bis dahin sind aber selbst Großbrände nicht auszuschließen.

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    WALDBRANDGEFAHR BLEIBT UNERHEBLICH

    Die kühle Witterung und die wiederholten, schauerartigen Niederschläge in weiten Teilen Österreichs haben dazu geführt, dass die Waldbrandgefahr sehr gering ist. Heute bzw. morgen sind mit einer Kaltfront und der Bildung eines Tiefs über Norditalien besonders im Süden weitere ergiebige Niederschläge zu erwarten. Danach dürfte es zwar langsam wärmer und stabiler werden, eine nennenswerte Waldbrandgefahr ist jedoch nicht vor Anfang Juli zu erwarten.

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    WALDBRANDGEFAHR WIEDER GERING

    In weiten Teilen Österreichs hat es inzwischen teils heftige konvektive Niederschläge gegeben. Gleichzeitig ist eine Umstellung der Großwetterlage erfolgt. In den kommenden Tagen ist mit einer wechselhaften und mäßig warmen Witterung zu rechnen, immer wieder kann es auch regnen. Damit ist die Waldbrandgefahr nur noch gering, allein ganz im Osten, im äußersten Südosten sowie in Teilen Kärntens kann sie erhöht sein. Großbrände sind derzeit nicht zu befürchten.

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    TEILWEISE HOHE WALDBRANDGEFAHR

    Die seit zwei Wochen in Teilen des Landes trockene und heiße Witterung führt vermehrt zu Waldbränden in Österreich. Erst heute Nachmittag mussten die Feuerwehren in Kärnten zu einem größeren Brandereignis bei Mölbling, Bezirk Sankt Veit, ausrücken. Aus unbekannter Ursache gerieten knapp zwei Hektar Fichten-Altholz in Brand. Das intensive Lauffeuer konnte nach rund fünf Stunden gelöscht werden.

    Bericht zum Waldbrand bei Mölbling (Ktn) auf kleinezeitung.at

    In Tirol, Salzburg und Oberösterreich kämpfen die Einsatzkräften mit den Folgen der massiven Überschwemmungen und Muren durch die gewittrigen Starkregen der letzten Tage. Hingegen ist es vom Wald- und Weinviertel über das Wiener Becken, die Südost-Steiermark und Unterkärnten weitgehend trocken geblieben. Inzwischen wird hier eine mäßige bis hohe Waldbrandgefahr simuliert, weitere Großbrände sind daher möglich. In einigen Gebieten dürfte die Waldbrandgefahr bis zur Umstellung der Großwetterlage Anfang kommender Woche auf hohem Niveau bleiben.

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    KLEINBRAND IN WIEN | WALDBRANDGEFAHR STEIGT

    Die mittlerweile eingetretene stabile Hochdrucklage hat zu einem ersten kleinflächigen Waldbrand geführt. Ausgerechnet auf der Wiener Donauinsel musste die Feuerwehr zu einem Strauch- und Wiesenbrand ausrücken, der jedoch rasch gelöscht werden konnte.

    Bericht zum Waldbrand auf der Donauinsel (Wien) auf heute.at

    Die hochsommerlichen Temperaturen in Verbindung mit der geringen Gewittergefahr und dem besonders im Osten lebhaften Wind, haben zu einer raschen Erhöhung der Waldbrandgefahr geführt. Derzeit ist sie im Norden und Osten Österreichs, vom oberösterreichischen Alpenvorland über weite Teile Niederösterreichs bis in die Südost-Steiermark und das Klagenfurter Becken, erhöht bis mäßig. Während inneralpin sowie im Westen des Landes in den kommenden Tagen immer wieder teils heftige Gewitter zu erwarten sind und die Waldbrandgefahr somit gering bleiben dürfte, sollte es in anderen Gebieten weitgehend trocken bleiben. Eine hohe Waldbrandgefahr, und damit die Gefahr von Großbränden, kündigt sich laut EFFIS, dem europäischen Waldbrand-Informationssystem, für das Wald- und Weinviertel, das Wiener Becken sowie das steirische Hügelland an.

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    FRÜHJAHRSRÜCKBLICK | GERINGE WALDBRANDGEFAHR

    Nach derzeitigem Stand brachten die vergangenen drei Frühjahrsmonate März, April und Mai 72 Waldbrände in Österreich. Im Vergleich zu den letzten 15 Jahren rangiert das heurige Frühjahr im Mittelfeld. Die meisten Waldbrände wurden in der Steiermark (20) sowie in Niederösterreich (19) verzeichnet, weitere 16 Waldbrände gab es in Kärnten. Durch die hohen Niederschlagsmengen im Westen, traten in Tirol, gewöhnlich eines der Länder mit den meisten Frühjahrsfeuern, nur neun Waldbrände auf. Die meisten großflächigen Brandereignisse (>/= ein Hektar) gab es in Kärnten, wie auch den mit Abstand massivsten Waldbrand: Am 22. April 2015 gingen im Bereich der Göriacher Alm in Lurnfeld bis zu siebzig Hektar Wald in Flammen auf. Erst nach mehr als zwei Wochen konnten die letzten Glutnester gelöscht werden.

    zur Waldbrand-Datenbank Österreich

    Die ergiebigen Niederschläge der vergangenen Tage und Wochen haben dazu geführt, dass die Waldbrandgefahr in Österreich weiterhin gering ist. Mittelfristig ist weder stabiles Hochdruckwetter, noch eine Hitzewelle in Sicht. Stellenweise kann die Waldbrandgefahr durch die sommerlichen Temperaturen erhöht sein, markante Waldbrandereignisse sind bis auf Weiteres aber nicht zu erwarten.

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    NUR NOCH GERINGE WALDBRANDGEFAHR

    Die teils intensiven Niederschläge der vergangenen Tage haben im ganzen Land, diesmal auch in Kärnten, zu einer deutlichen Entspannung der Waldbrandgefahr geführt. Sie ist größtenteils nur noch sehr gering. Mittelfristig geht es mäßig warm und wechselhaft, ab Mitte kommender Woche möglicherweise auch sehr feucht weiter. Eine Hitzewelle oder auch nur stabile Hochdrucklage ist nicht in Sicht. Die Waldbrandgefahr in Österreich sollte bis zumindest Ende Mai gering bleiben.

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    WALDBRANDGEFAHR NOCH NICHT GEBANNT

    Die Regenschauer und Gewitter der vergangenen Tage haben bislang nur punktuell und primär inneralpin nennenswerte Niederschläge gebracht. Besonders Unterkärnten ist nach wie vor sehr trocken, aber auch in Teilen der Steiermark, des Burgenlands und Niederösterreichs ist wenig Regen gefallen. In den kommenden Tagen setzt sich das wechselhaft-warme Wetter fort, gewittrige Regenschauer sind überall möglich. Allerdings ist in den besonders trockenen Gebieten wenig Niederschlag zu erwarten. Damit bleibt die Waldbrandgefahr in Ost- und Südösterreich erhöht, in Unterkärnten mäßig. Kleinbrände sind weiterhin möglich, auch größere Brandereignisse können nicht ausgeschlossen werden.