Waldbrand-Blog Österreich


 
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    WALDBRANDGEFAHR BLEIBT UNERHEBLICH

    Die kühle Witterung und die wiederholten, schauerartigen Niederschläge in weiten Teilen Österreichs haben dazu geführt, dass die Waldbrandgefahr sehr gering ist. Heute bzw. morgen sind mit einer Kaltfront und der Bildung eines Tiefs über Norditalien besonders im Süden weitere ergiebige Niederschläge zu erwarten. Danach dürfte es zwar langsam wärmer und stabiler werden, eine nennenswerte Waldbrandgefahr ist jedoch nicht vor Anfang Juli zu erwarten.

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    WALDBRANDGEFAHR WIEDER GERING

    In weiten Teilen Österreichs hat es inzwischen teils heftige konvektive Niederschläge gegeben. Gleichzeitig ist eine Umstellung der Großwetterlage erfolgt. In den kommenden Tagen ist mit einer wechselhaften und mäßig warmen Witterung zu rechnen, immer wieder kann es auch regnen. Damit ist die Waldbrandgefahr nur noch gering, allein ganz im Osten, im äußersten Südosten sowie in Teilen Kärntens kann sie erhöht sein. Großbrände sind derzeit nicht zu befürchten.

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    TEILWEISE HOHE WALDBRANDGEFAHR

    Die seit zwei Wochen in Teilen des Landes trockene und heiße Witterung führt vermehrt zu Waldbränden in Österreich. Erst heute Nachmittag mussten die Feuerwehren in Kärnten zu einem größeren Brandereignis bei Mölbling, Bezirk Sankt Veit, ausrücken. Aus unbekannter Ursache gerieten knapp zwei Hektar Fichten-Altholz in Brand. Das intensive Lauffeuer konnte nach rund fünf Stunden gelöscht werden.

    Bericht zum Waldbrand bei Mölbling (Ktn) auf kleinezeitung.at

    In Tirol, Salzburg und Oberösterreich kämpfen die Einsatzkräften mit den Folgen der massiven Überschwemmungen und Muren durch die gewittrigen Starkregen der letzten Tage. Hingegen ist es vom Wald- und Weinviertel über das Wiener Becken, die Südost-Steiermark und Unterkärnten weitgehend trocken geblieben. Inzwischen wird hier eine mäßige bis hohe Waldbrandgefahr simuliert, weitere Großbrände sind daher möglich. In einigen Gebieten dürfte die Waldbrandgefahr bis zur Umstellung der Großwetterlage Anfang kommender Woche auf hohem Niveau bleiben.

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    KLEINBRAND IN WIEN | WALDBRANDGEFAHR STEIGT

    Die mittlerweile eingetretene stabile Hochdrucklage hat zu einem ersten kleinflächigen Waldbrand geführt. Ausgerechnet auf der Wiener Donauinsel musste die Feuerwehr zu einem Strauch- und Wiesenbrand ausrücken, der jedoch rasch gelöscht werden konnte.

    Bericht zum Waldbrand auf der Donauinsel (Wien) auf heute.at

    Die hochsommerlichen Temperaturen in Verbindung mit der geringen Gewittergefahr und dem besonders im Osten lebhaften Wind, haben zu einer raschen Erhöhung der Waldbrandgefahr geführt. Derzeit ist sie im Norden und Osten Österreichs, vom oberösterreichischen Alpenvorland über weite Teile Niederösterreichs bis in die Südost-Steiermark und das Klagenfurter Becken, erhöht bis mäßig. Während inneralpin sowie im Westen des Landes in den kommenden Tagen immer wieder teils heftige Gewitter zu erwarten sind und die Waldbrandgefahr somit gering bleiben dürfte, sollte es in anderen Gebieten weitgehend trocken bleiben. Eine hohe Waldbrandgefahr, und damit die Gefahr von Großbränden, kündigt sich laut EFFIS, dem europäischen Waldbrand-Informationssystem, für das Wald- und Weinviertel, das Wiener Becken sowie das steirische Hügelland an.

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    FRÜHJAHRSRÜCKBLICK | GERINGE WALDBRANDGEFAHR

    Nach derzeitigem Stand brachten die vergangenen drei Frühjahrsmonate März, April und Mai 72 Waldbrände in Österreich. Im Vergleich zu den letzten 15 Jahren rangiert das heurige Frühjahr im Mittelfeld. Die meisten Waldbrände wurden in der Steiermark (20) sowie in Niederösterreich (19) verzeichnet, weitere 16 Waldbrände gab es in Kärnten. Durch die hohen Niederschlagsmengen im Westen, traten in Tirol, gewöhnlich eines der Länder mit den meisten Frühjahrsfeuern, nur neun Waldbrände auf. Die meisten großflächigen Brandereignisse (>/= ein Hektar) gab es in Kärnten, wie auch den mit Abstand massivsten Waldbrand: Am 22. April 2015 gingen im Bereich der Göriacher Alm in Lurnfeld bis zu siebzig Hektar Wald in Flammen auf. Erst nach mehr als zwei Wochen konnten die letzten Glutnester gelöscht werden.

    zur Waldbrand-Datenbank Österreich

    Die ergiebigen Niederschläge der vergangenen Tage und Wochen haben dazu geführt, dass die Waldbrandgefahr in Österreich weiterhin gering ist. Mittelfristig ist weder stabiles Hochdruckwetter, noch eine Hitzewelle in Sicht. Stellenweise kann die Waldbrandgefahr durch die sommerlichen Temperaturen erhöht sein, markante Waldbrandereignisse sind bis auf Weiteres aber nicht zu erwarten.

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    NUR NOCH GERINGE WALDBRANDGEFAHR

    Die teils intensiven Niederschläge der vergangenen Tage haben im ganzen Land, diesmal auch in Kärnten, zu einer deutlichen Entspannung der Waldbrandgefahr geführt. Sie ist größtenteils nur noch sehr gering. Mittelfristig geht es mäßig warm und wechselhaft, ab Mitte kommender Woche möglicherweise auch sehr feucht weiter. Eine Hitzewelle oder auch nur stabile Hochdrucklage ist nicht in Sicht. Die Waldbrandgefahr in Österreich sollte bis zumindest Ende Mai gering bleiben.

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    WALDBRANDGEFAHR NOCH NICHT GEBANNT

    Die Regenschauer und Gewitter der vergangenen Tage haben bislang nur punktuell und primär inneralpin nennenswerte Niederschläge gebracht. Besonders Unterkärnten ist nach wie vor sehr trocken, aber auch in Teilen der Steiermark, des Burgenlands und Niederösterreichs ist wenig Regen gefallen. In den kommenden Tagen setzt sich das wechselhaft-warme Wetter fort, gewittrige Regenschauer sind überall möglich. Allerdings ist in den besonders trockenen Gebieten wenig Niederschlag zu erwarten. Damit bleibt die Waldbrandgefahr in Ost- und Südösterreich erhöht, in Unterkärnten mäßig. Kleinbrände sind weiterhin möglich, auch größere Brandereignisse können nicht ausgeschlossen werden.

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    KÄRNTEN: NOCH KEIN BRANDAUS | WALDBRANDGEFAHR TEILS MÄSSIG

    Der große Waldbrand nahe der Göriacher Alm in Lurnfeld, Kärnten, ausgebrochen vor knapp zwei Wochen, ist nach wie vor nicht gelöscht. Auch heute wurden bei einer Befliegung Glutnester im Gelände ausgemacht. Die Angaben zur insgesamt betroffenen Fläche schwanken zwischen 70 und 80 Hektar, damit dürfte der Brand ähnliche Ausmaße erreicht haben, wie der Großbrand in Absam, Tirol, im März des Vorjahres.

    Waldbrand bei Lurnfeld (Stmk) – aktueller Stand auf kleinezeitung.at

    In den vergangenen Tagen traten ergiebige Niederschläge auf – allerdings nur im Westen und Nordwesten des Landes. In Ostösterreich, Teilen der Steiermark, vor allem aber in Kärnten, gab es kaum Regen. Während morgen ein trockener und sehr warmer Sommertag bevorsteht, kündigen sich bereits in der Nacht zum Mittwoch Gewitter und Abkühlung an. In der Folge bleibt es wechselhaft und mäßig warm, gewittrige Schauer sind überall möglich. Während die Waldbrandgefahr im Westen und Nordwesten derzeit nur sehr gering ist, kann sie in Teilen Niederösterreichs und der Steiermark als erhöht, in Unterkärnten auch als mäßig bezeichnet werden. Mit den erwarteten, konvektiven Niederschlägen in den nächsten Tagen, sollte die Waldbrandgefahr auch in Kärnten zurückgehen.

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    WALDBRAND KÄRNTEN: 70 HEKTAR BETROFFEN | WALDBRANDGEFAHR HOCH

    Beim Großbrand nahe der Göriacher Alm in Lurnfeld, Kärnten, konnte bislang kein "Brandaus" gegeben werden. Weiterhin flammen Glutnester auf, die Bekämpfung der Flammen ist im steilen Gelände schwierig und gefährlich. Bis zu zweihundert Feuerwehrleute sind im Einsatz, unterstützt werden sie von Einheiten des Bundesheeres und von Helikoptern. Inzwischen wird die betroffene Fläche mit mehr als 70 Hektar beziffert.

    Waldbrand bei Lurnfeld (Stmk) – aktualisierter Bericht auf kaernten.orf.at

    Von Unterkärnten über die Südoststeiermark bis ins Wiener Becken und das Waldviertel wird heute noch einmal mäßige bis hohe Waldbrandgefahr simuliert. Durch den kräftigen Südwind bzw. -föhn können sich unkontrollierte Feuer rasch ausbreiten, das Risiko für Großbrände ist weiterhin gegeben. Im Laufe des Tages greift ein Frontensystem auf den Westen des Landes über und leitet eine wechselhafte und voraussichtlich nachhaltig feuchte Wetterphase ein. In einigen Gebieten Österreichs ist aber erst Ende der Woche ergiebiger Regen in Sicht.

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    GROSSBRAND KÄRNTEN | TEILS HOHE WALDBRANDGEFAHR

    Gestern Abend brach oberhalb von Göriach, Gemeinde Lurnfeld in Kärnten, bei einer aufgearbeiteten Windwurffläche in 1600m Seehöhe ein Waldbrand aus. Durch Wind und die außergewöhnliche Trockenheit breitete sich das Feuer rasch aus, griff auf den angrenzenden Hochwald über und wuchs sich zum Vollbrand aus. Damit konnten die Feuerwehren den Waldbrand nicht unter Kontrolle bringen, über Nacht breiteten sich die Flammen auf mehr als 50 Hektar aus. Derzeit sind 150 Feuerwehrleute und sieben Helikopter im Einsatz.

    Waldbrand bei Lurnfeld (Stmk) - Bericht auf kaernten.orf.at

    Schon am Tag davor gab es in Oberdrauburg (Ktn) einen größeren Waldbrand, der etwa drei Hektar erfasste. Ebenso gerieten in der Steiermark zwei Waldstücke in Brand, eine Hundertschaft an Einsatzkräften kämpfte gegen die Flammen. Durch die bislang nur geringen Niederschläge bzw. die Trockenheit der vergangenen Wochen ist die Waldbrandgefahr laut EFFIS, dem europäischen Waldbrandinformationssystem, besonders in Kärnten, Teilen der Steiermark und in Niederösterreich mäßig, stellenweise – etwa in Unterkärnten – auch hoch.

    Heute können in den genannten Gebieten zwar Regenschauer durchziehen, allerdings ist fraglich, ob diese Niederschläge für eine Entspannung ausreichen. Erst am Montag dürfte es im ganzen Land mit der Annäherung eines Trogs und Bildung eines Norditalientiefs verbreitet regnen. Bis inklusive dem kommenden Wochenende könnte die Waldbrandgefahr kritisch bleiben.