Waldbrand-Blog Österreich


 
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    GROSSBRAND KÄRNTEN | TEILS HOHE WALDBRANDGEFAHR

    Gestern Abend brach oberhalb von Göriach, Gemeinde Lurnfeld in Kärnten, bei einer aufgearbeiteten Windwurffläche in 1600m Seehöhe ein Waldbrand aus. Durch Wind und die außergewöhnliche Trockenheit breitete sich das Feuer rasch aus, griff auf den angrenzenden Hochwald über und wuchs sich zum Vollbrand aus. Damit konnten die Feuerwehren den Waldbrand nicht unter Kontrolle bringen, über Nacht breiteten sich die Flammen auf mehr als 50 Hektar aus. Derzeit sind 150 Feuerwehrleute und sieben Helikopter im Einsatz.

    Waldbrand bei Lurnfeld (Stmk) - Bericht auf kaernten.orf.at

    Schon am Tag davor gab es in Oberdrauburg (Ktn) einen größeren Waldbrand, der etwa drei Hektar erfasste. Ebenso gerieten in der Steiermark zwei Waldstücke in Brand, eine Hundertschaft an Einsatzkräften kämpfte gegen die Flammen. Durch die bislang nur geringen Niederschläge bzw. die Trockenheit der vergangenen Wochen ist die Waldbrandgefahr laut EFFIS, dem europäischen Waldbrandinformationssystem, besonders in Kärnten, Teilen der Steiermark und in Niederösterreich mäßig, stellenweise – etwa in Unterkärnten – auch hoch.

    Heute können in den genannten Gebieten zwar Regenschauer durchziehen, allerdings ist fraglich, ob diese Niederschläge für eine Entspannung ausreichen. Erst am Montag dürfte es im ganzen Land mit der Annäherung eines Trogs und Bildung eines Norditalientiefs verbreitet regnen. Bis inklusive dem kommenden Wochenende könnte die Waldbrandgefahr kritisch bleiben.

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    WALDBRAND NÜZIDERS

    Der bislang flächengrößte Waldbrand des Jahres ereignete sich vergangenen Mittwoch, den 15. April 2015, bei Nüziders in Vorarlberg. Im Bereich eines Klettergartens brach ein Lauffeuer im Mischwald aus, das sich durch den starken Wind rasch ausbreitete. Neben rund 150 Feuerwehrleuten, standen auch zwei Helikopter im Einsatz. Die insgesamt betroffene Fläche dürfte zwei bis drei Hektar betragen, die letzten Glutnester konnten erst im Laufe des nächsten Tages gelöscht werden.

    Waldbrand bei Nüziders (Vbg) - Bericht auf vol.at

    Durch die gestrigen Niederschläge ist die Waldbrandgefahr im ganzen Land zurückgegangen. In Teilen von Kärnten, der Steiermark und Niederösterreich wurde nur wenig Regen verzeichnet. Im Laufe der kommenden Woche könnte die Waldbrandgefahr durch Abtrocknung und steigende Temperaturen besonders in den genannten Gebieten wieder relevant werden.

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    ERHÖHTE WALDBRANDGEFAHR

    Durch die sonnige, milde und trockene Witterung der vergangenen Tage ist die Waldbrandgefahr im Süden und Osten Österreichs derzeit erhöht. Im Flachland ist durch das zunehmende Ergrünen der Boden- und Strauchschicht kaum mit unkontrollierten Bränden zu rechnen. Besonders in mittleren Höhenlagen sind aber Kleinbrände möglich. Am kommenden Donnerstag dürfte die Waldbrandgefahr durch frühsommerliche Temperaturen das erste Mal in diesem Jahr verbreitet mäßig ausfallen, bevor ab Freitag eine abermals kühle und feuchte Wetterphase überall für Entspannung sorgen sollte.

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    WALDBRANDGEFAHR GEHT ZURÜCK

    Heute ist die Brandgefahr in Ostösterreich noch einmal erhöht bis mäßig. Von Süden breitet sich jedoch Regen aus, der bis zum späten Abend auch den Wienerraum erreichen sollte. In den kommenden Tagen sind im ganzen Land teils ergiebige Niederschläge zu erwarten. Damit sinkt die Waldbrandgefahr und dürfte bis zum Ende der Woche überall nur noch sehr gering sein. Mit dem eintretenden Vegetationsschub und der Fortdauer der wechselhaften und mäßig warmen Witterung wird die Feuergefahr bis voraussichtlich weit in den April hinein kein Thema mehr sein.

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    ZAHLREICHE KLEINBRÄNDE & TRAGISCHER ZWISCHENFALL

    In den vergangenen Tagen ereigneten sich im gesamten Bundesgebiet kleinflächige Flur- und Waldbrände. Tragisch endete der Versuch eines Pensionisten in Biberbach, Niederösterreich, einen Laubhaufen abzubrennen. Das Feuer geriet außer Kontrolle, entzündete den nahen Wald und die Kleider des Mannes, der noch am Unfallort seinen schweren Brandverletzungen erlag. Den Waldbrand selbst konnte die Feuerwehr rasch löschen.

    Waldbrand mit Todesfolge in Biberbach (Nö) - Bericht auf fireworld.at

    Die aktuelle Häufung von Waldbränden liegt einerseits an der Unachtsamkeit bzw. Fahrlässigkeit einzelner Personen, andererseits an der ausgedörrten Streuschicht aus dem Vorjahr. Bis zum Vegetationsaustrieb können hier Trockenheit und Sonneneinstrahlung die Brandgefahr stark und schnell erhöhen. Gleichzeitig ist die kumulierte Waldbrandgefahr – die auch Parameter wie Ausbreitungsgeschwindigkeit und Gefahr für einen Vollbrand beinhaltet – nur leicht erhöht bis mäßig. Verheerende Großbrände sind somit unwahrscheinlich. Allerdings können, wie obiges Beispiel zeigt, auch Kleinbrände dramatische Folgen haben. Das Niederschlagsereignis morgen und am Sonntag dürfte nur im Westen und Nordwesten Österreichs nennenswerte Regenmengen bringen. Im übrigen Land bleibt die Waldbrandgefahr bis voraussichtlich Mitte der Woche erhöht.

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    WALDBRAND IN ALTHOFEN

    Am gestrigen Sonntag, den 15. März 2015, ereignete sich das bislang größte Brandereignis des laufenden Jahres. An der Gemeindegrenze von Althofen und Guttaring in Kärnten entstand aus unbekannter Ursache ein Waldbrand in einem offenen Fichten-Hochwald. Neben der Grasnarbe verbrannten einige Jungbäume, auch adulte Fichten wurden bis in eine Höhe von zwei Metern angesengt. Der Brand erstreckte sich über eine Fläche von rund einem halben Hektar. Das Feuer konnte von den örtlichen Feuerwehren rasch unter Kontrolle gebracht werden, die Bekämpfung der Glutnester dauerte jedoch bis in die Abendstunden.

    Waldbrand in Althofen (Ktn) - Bericht der FF Althofen

    In den kommenden Tagen gibt es in Österreich viel Sonne und der Jahreszeit entsprechende Temperaturen. Damit sind weitere Kleinbrände möglich. In Summe bleibt die Waldbrandgefahr durch die vergangenen Niederschlagsereignisse gering, nur stellenweise ist sie auch mäßig. Kommendes Wochenende dürfte erneuter Niederschlag überall Entspannung bringen.

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    MEHRERE KLEINBRÄNDE

    Eine Handvoll Waldbrände wurde in den vergangenen Tagen in Österreich registriert. Die meisten Feuer blieben sehr klein und waren rasch gelöscht. Das flächengrößte Ereignis trat am Sonntag, 08. März, im Norden von Graz auf. Rund 2000m² einer teilweisen Schlägerungsfläche gerieten in Brand. Auch dieses Feuer konnte von den örtlichen Feuerwehren rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.

    Waldbrand im Norden von Graz (Stmk) - Bericht auf fireworld.at

    Morgen stellt sich das frühlingshafte und trockene Wetter um. Verbreitet ist mit Regenschauern zu rechnen, die am Alpennordrand auch ergiebig ausfallen können. Dazu kühlt es deutlich ab, Schnee ist bis 500m herab zu erwarten. Auch in den kommenden Tagen bleiben die Temperaturen für die Jahreszeit unterdurchschnittlich, im ganzen Land kann es immer wieder regnen und schneien. Die Waldbrandgefahr dürfte aus heutiger Sicht bis Ende März gering bleiben.

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    ERSTE KLEINBRÄNDE | GERINGE WALDBRANDGEFAHR

    In den letzten Tagen ereignete sich eine Handvoll kleinerer Wald- und Flurbrände in Österreich. Das flächengrößte Ereignis trat am 28. Februar in Theresienfeld (Niederösterreich) auf. Durch Unachtsamkeit oder Brandstiftung geriet auf rund 1500m² eine Wiese mit Kiefern-Jungwuchs in Brand. Das Lauffeuer konnte vor dem Übergreifen auf den Hochwald von der örtlichen Feuerwehr gelöscht werden.

    Wald-/Flurbrand in Theresienfeld (Nö) - Bericht der FF Theresienfeld

    Inzwischen hat es in weiten Teilen des Landes Niederschläge gegeben. Damit ist und bleibt die Waldbrandgefahr gering. Besonders auf exponierten, schneefreien Südhängen sind durch die zunehmende Sonneneinstrahlung und steigenden Temperaturen erfahrungsgemäß aber weitere Kleinbrände möglich. Massive Brandereignisse sollten vorerst nicht auftreten.

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    KEINE WALDBRANDGEFAHR

    Wie erwartet gab es in den vergangenen Wochen, bis auf zwei Kleinbrände Anfang des Jahres, keine Waldbrandfälle in Österreich. Durch die feucht-kalte Witterung dürfte die Waldbrandgefahr vor Anfang März kein Thema sein. Eine Aktualisierung des Blogs erfolgt im Bedarfsfall.

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    JAHRESRÜCKBLICK 2014

    Am 20. März 2014 ereignete sich der flächengrößte Waldbrand seit mehr als fünfzig Jahren. In Absam in Tirol geriet durch Unachtsamkeit die ausgetrocknete Latschenfläche am Hochmahdkopf in Brand. Über 80 Hektar Latschen, Hochwald und alpine Rasen wurden ein Raub der Flammen. 750 Einsatzkräfte und acht Helikopter bekämpften den Waldbrand, der erst nach mehreren Tagen gelöscht werden konnte.

    Waldbrand in Absam (Tirol) - Bericht auf tirol.orf.at

    Nach einem ungewöhnlich warmen und in weiten Teilen des Landes trockenen Winter und zeitigen Frühjahr, fielen die Folgemonate überwiegend feucht, im Sommer auch kühl aus. So wurden im März noch 44 Waldbrände verzeichnet, im April 21 und im Mai nur noch drei. Der Juni 2014 brachte eine kurze trockenheiße Periode, wodurch sich hier 27 Waldbrände kumulierten. Die restlichen Sommermonate lagen, ebenso wie der Herbst, deutlich unter dem Schnitt der vergangenen Jahre. Von Juli bis Dezember wurden 23 Waldbrände verzeichnet. Der letzte Waldbrand des Jahres trat am 13. Dezember in Prutz, Tirol, auf. In Summe wurden heuer 128 Waldbrände registriert, 2011 und 2012 waren es doppelt so viele. Auch im Vorjahr traten, bedingt durch den trockenheißen Sommer, 200 Waldbrände auf.

    Wie schon 2013, waren auch 2014 mehr als 100 Hektar (ein Quadratkilometer) von Waldbränden betroffen. Das entspricht dem zweithöchsten Wert seit zehn Jahren. Die meisten Waldbrände gab es 2014 in Tirol mit 32 und in Niederösterreich mit 31 Bränden, gefolgt von der Steiermark mit 22 Feuern. Durch die überwiegend südwestlich geprägte Wetterlage und damit wiederholte Niederschläge am Alpensüdrand, wurden in Kärnten mit sechzehn Ereignissen verhältnismäßig wenig Brände registriert. Keine Waldbrände gab es in Wien und nur einen im Burgenland.

    LINK zur österreichischen Waldbrand-Datenbank

    Je nach dem weiteren Verlauf der Wintermonate dürfte die Waldbrandgefahr frühestens im Februar, voraussichtlich aber erst ab März wieder ein Thema werden. Bis dahin ist die Gefahr unkontrollierter Vegetationsbrände sehr gering.