Waldbrand-Blog Österreich


 
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    WALDBRANDGEFAHR GEHT ZURÜCK

    Heute ist die Brandgefahr in Ostösterreich noch einmal erhöht bis mäßig. Von Süden breitet sich jedoch Regen aus, der bis zum späten Abend auch den Wienerraum erreichen sollte. In den kommenden Tagen sind im ganzen Land teils ergiebige Niederschläge zu erwarten. Damit sinkt die Waldbrandgefahr und dürfte bis zum Ende der Woche überall nur noch sehr gering sein. Mit dem eintretenden Vegetationsschub und der Fortdauer der wechselhaften und mäßig warmen Witterung wird die Feuergefahr bis voraussichtlich weit in den April hinein kein Thema mehr sein.

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    ZAHLREICHE KLEINBRÄNDE & TRAGISCHER ZWISCHENFALL

    In den vergangenen Tagen ereigneten sich im gesamten Bundesgebiet kleinflächige Flur- und Waldbrände. Tragisch endete der Versuch eines Pensionisten in Biberbach, Niederösterreich, einen Laubhaufen abzubrennen. Das Feuer geriet außer Kontrolle, entzündete den nahen Wald und die Kleider des Mannes, der noch am Unfallort seinen schweren Brandverletzungen erlag. Den Waldbrand selbst konnte die Feuerwehr rasch löschen.

    Waldbrand mit Todesfolge in Biberbach (Nö) - Bericht auf fireworld.at

    Die aktuelle Häufung von Waldbränden liegt einerseits an der Unachtsamkeit bzw. Fahrlässigkeit einzelner Personen, andererseits an der ausgedörrten Streuschicht aus dem Vorjahr. Bis zum Vegetationsaustrieb können hier Trockenheit und Sonneneinstrahlung die Brandgefahr stark und schnell erhöhen. Gleichzeitig ist die kumulierte Waldbrandgefahr – die auch Parameter wie Ausbreitungsgeschwindigkeit und Gefahr für einen Vollbrand beinhaltet – nur leicht erhöht bis mäßig. Verheerende Großbrände sind somit unwahrscheinlich. Allerdings können, wie obiges Beispiel zeigt, auch Kleinbrände dramatische Folgen haben. Das Niederschlagsereignis morgen und am Sonntag dürfte nur im Westen und Nordwesten Österreichs nennenswerte Regenmengen bringen. Im übrigen Land bleibt die Waldbrandgefahr bis voraussichtlich Mitte der Woche erhöht.

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    WALDBRAND IN ALTHOFEN

    Am gestrigen Sonntag, den 15. März 2015, ereignete sich das bislang größte Brandereignis des laufenden Jahres. An der Gemeindegrenze von Althofen und Guttaring in Kärnten entstand aus unbekannter Ursache ein Waldbrand in einem offenen Fichten-Hochwald. Neben der Grasnarbe verbrannten einige Jungbäume, auch adulte Fichten wurden bis in eine Höhe von zwei Metern angesengt. Der Brand erstreckte sich über eine Fläche von rund einem halben Hektar. Das Feuer konnte von den örtlichen Feuerwehren rasch unter Kontrolle gebracht werden, die Bekämpfung der Glutnester dauerte jedoch bis in die Abendstunden.

    Waldbrand in Althofen (Ktn) - Bericht der FF Althofen

    In den kommenden Tagen gibt es in Österreich viel Sonne und der Jahreszeit entsprechende Temperaturen. Damit sind weitere Kleinbrände möglich. In Summe bleibt die Waldbrandgefahr durch die vergangenen Niederschlagsereignisse gering, nur stellenweise ist sie auch mäßig. Kommendes Wochenende dürfte erneuter Niederschlag überall Entspannung bringen.

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    MEHRERE KLEINBRÄNDE

    Eine Handvoll Waldbrände wurde in den vergangenen Tagen in Österreich registriert. Die meisten Feuer blieben sehr klein und waren rasch gelöscht. Das flächengrößte Ereignis trat am Sonntag, 08. März, im Norden von Graz auf. Rund 2000m² einer teilweisen Schlägerungsfläche gerieten in Brand. Auch dieses Feuer konnte von den örtlichen Feuerwehren rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.

    Waldbrand im Norden von Graz (Stmk) - Bericht auf fireworld.at

    Morgen stellt sich das frühlingshafte und trockene Wetter um. Verbreitet ist mit Regenschauern zu rechnen, die am Alpennordrand auch ergiebig ausfallen können. Dazu kühlt es deutlich ab, Schnee ist bis 500m herab zu erwarten. Auch in den kommenden Tagen bleiben die Temperaturen für die Jahreszeit unterdurchschnittlich, im ganzen Land kann es immer wieder regnen und schneien. Die Waldbrandgefahr dürfte aus heutiger Sicht bis Ende März gering bleiben.

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    ERSTE KLEINBRÄNDE | GERINGE WALDBRANDGEFAHR

    In den letzten Tagen ereignete sich eine Handvoll kleinerer Wald- und Flurbrände in Österreich. Das flächengrößte Ereignis trat am 28. Februar in Theresienfeld (Niederösterreich) auf. Durch Unachtsamkeit oder Brandstiftung geriet auf rund 1500m² eine Wiese mit Kiefern-Jungwuchs in Brand. Das Lauffeuer konnte vor dem Übergreifen auf den Hochwald von der örtlichen Feuerwehr gelöscht werden.

    Wald-/Flurbrand in Theresienfeld (Nö) - Bericht der FF Theresienfeld

    Inzwischen hat es in weiten Teilen des Landes Niederschläge gegeben. Damit ist und bleibt die Waldbrandgefahr gering. Besonders auf exponierten, schneefreien Südhängen sind durch die zunehmende Sonneneinstrahlung und steigenden Temperaturen erfahrungsgemäß aber weitere Kleinbrände möglich. Massive Brandereignisse sollten vorerst nicht auftreten.

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    KEINE WALDBRANDGEFAHR

    Wie erwartet gab es in den vergangenen Wochen, bis auf zwei Kleinbrände Anfang des Jahres, keine Waldbrandfälle in Österreich. Durch die feucht-kalte Witterung dürfte die Waldbrandgefahr vor Anfang März kein Thema sein. Eine Aktualisierung des Blogs erfolgt im Bedarfsfall.

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    JAHRESRÜCKBLICK 2014

    Am 20. März 2014 ereignete sich der flächengrößte Waldbrand seit mehr als fünfzig Jahren. In Absam in Tirol geriet durch Unachtsamkeit die ausgetrocknete Latschenfläche am Hochmahdkopf in Brand. Über 80 Hektar Latschen, Hochwald und alpine Rasen wurden ein Raub der Flammen. 750 Einsatzkräfte und acht Helikopter bekämpften den Waldbrand, der erst nach mehreren Tagen gelöscht werden konnte.

    Waldbrand in Absam (Tirol) - Bericht auf tirol.orf.at

    Nach einem ungewöhnlich warmen und in weiten Teilen des Landes trockenen Winter und zeitigen Frühjahr, fielen die Folgemonate überwiegend feucht, im Sommer auch kühl aus. So wurden im März noch 44 Waldbrände verzeichnet, im April 21 und im Mai nur noch drei. Der Juni 2014 brachte eine kurze trockenheiße Periode, wodurch sich hier 27 Waldbrände kumulierten. Die restlichen Sommermonate lagen, ebenso wie der Herbst, deutlich unter dem Schnitt der vergangenen Jahre. Von Juli bis Dezember wurden 23 Waldbrände verzeichnet. Der letzte Waldbrand des Jahres trat am 13. Dezember in Prutz, Tirol, auf. In Summe wurden heuer 128 Waldbrände registriert, 2011 und 2012 waren es doppelt so viele. Auch im Vorjahr traten, bedingt durch den trockenheißen Sommer, 200 Waldbrände auf.

    Wie schon 2013, waren auch 2014 mehr als 100 Hektar (ein Quadratkilometer) von Waldbränden betroffen. Das entspricht dem zweithöchsten Wert seit zehn Jahren. Die meisten Waldbrände gab es 2014 in Tirol mit 32 und in Niederösterreich mit 31 Bränden, gefolgt von der Steiermark mit 22 Feuern. Durch die überwiegend südwestlich geprägte Wetterlage und damit wiederholte Niederschläge am Alpensüdrand, wurden in Kärnten mit sechzehn Ereignissen verhältnismäßig wenig Brände registriert. Keine Waldbrände gab es in Wien und nur einen im Burgenland.

    LINK zur österreichischen Waldbrand-Datenbank

    Je nach dem weiteren Verlauf der Wintermonate dürfte die Waldbrandgefahr frühestens im Februar, voraussichtlich aber erst ab März wieder ein Thema werden. Bis dahin ist die Gefahr unkontrollierter Vegetationsbrände sehr gering.

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    GROSSBRAND IN MOLLN

    Am Mittwoch, den 05. November 2014, brach am späten Vormittag ein großflächiger Flur- und Waldbrand am Truppenübungsplatz Ramsau in Molln (Oberösterreich) aus. Ausgelöst wurde das Feuer durch eine Kampfmittelbeseitigung des Bundesheeres. Mehrere Flächenbrände breiteten sich im teils steilen Gelände und angetrieben durch den kräftigen Föhnwind rasch aus. Sieben Feuerwehren und mehr als siebzig Einsatzkräfte konnten die Flammen bis zum frühen Nachmittag unter Kontrolle bringen und löschen. Da es sich um ein reines Bodenfeuer gehandelt hat, dürfte der Schaden gering sein.

    Wald- und Flurbrand in Molln (OOE) - Bericht auf fireworld.at

    Der Waldbrand in Molln stellt das flächengrößte Ereignis seit mehr als sechs Monaten dar. In den vergangenen Wochen wurden überwiegend Kleinbrände verzeichnet. Die Föhnereignisse im Oktober führten in Verbindung mit überdurchschnittlich hohen Temperaturen zu einer geringfügig erhöhten Waldbrandgefahr und dem einen oder anderen unkontrollierten Feuer. Inzwischen hat es jedoch im ganzen Land flächendeckenden Niederschlag gegeben. Die seit Monaten sich immer wieder regenerierende Südwestlage bringt zwar vergleichsweise mildes, gleichzeitig aber auch feuchtes Wetter mit sich. Berücksichtigt man zudem die Jahreszeit und den tiefen Sonnenstand, ist für das restliche Jahr 2014 mit keinen nennenswerten Waldbränden mehr zu rechnen.

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    KEINE WALDBRANDGEFAHR | ENDE WALDBRANDSAISON

    Seit einem Monat wurde in Österreich kein Waldbrand registriert. Durch die ergiebigen Niederschläge und gemäßigten Temperaturen der vergangenen Tage und Wochen ist die Gefahr für unkontrollierte Vegetationsbrände in ganz Österreich vernachlässigbar. Daran dürfte sich für den Rest des Jahres nichts mehr ändern. Durch die weiterhin unbeständige Wetterlage, den sinkenden Sonnenstand und die zunehmende Wahrscheinlichkeit für Nebel und Hochnebel, wird in Lagen unterhalb der Nebelobergrenze das Streumaterial genügend angefeuchtet, um auch bei kurzfristig warmem und trockenem Wetter Waldbrände zu verhindern. Allein im Fall einer lang anhaltenden Föhnwetterlage könnte die Waldbrandgefahr in höheren Lagen noch einmal ein Thema werden, so wie beispielsweise im November 2011 der Fall. Generell kann jedoch davon ausgegangen werden, dass die diesjährige Waldbrandsaison zu Ende ist. Ein ausführlicher Rückblick auf 2014 folgt zum Jahresende.

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    SOMMERRÜCKBLICK | KEINE WALDBRANDGEFAHR

    Der vergangene Sommer war geprägt von wiederholten Niederschlagsereignissen, wenig Sonne und einer Temperatur im Bereich des langjährlichen Mittels; dies entspricht, laut Analyse der ZAMG, dem kühlsten Sommer seit 2005. Allein der Juni bot eine kurze, trockene Hitzewelle, in der die meisten Waldbrände des Sommers auftraten. Während dieser Monat bezogen auf die Anzahl unkontrollierter Feuer überdurchschnittlich war, brachte der Juli weniger Ereignisse als im Schnitt der vergangenen zehn Jahre. Im August wurden bislang nur zwei kleinflächige Waldbrände registriert, was dem geringsten Wert seit 2002 entspricht. Im Mittel der letzten fünfzehn Jahre kann in den Sommermonaten (Juni-August) mit mehr als 50 Waldbränden gerechnet werden. 2014 waren es 41, auch hier ein klar unterdurchschnittlicher Wert. Der größte Waldbrand des Jahres bleibt das Ereignis in Absam im März, wobei rund 80 Hektar Latschen, Almwiese und Hochwald den Flammen zum Opfer fielen.

    Bedingt durch die kühl-feuchte Witterung in den vergangenen Tagen und Wochen, ist die aktuelle Waldbrandgefahr im gesamten Bundesgebiet äußerst gering. Daran wird sich auch in nächster Zeit nichts ändern. Im Laufe der ersten Septemberdekade könnte sich zwar eine stabilere Wetterlage etablieren, diese Entwicklung ist aber noch unsicher. Bis zumindest Mitte September ist jedenfalls mit keiner relevanten Waldbrandgefahr zu rechnen.