Waldbrand-Blog Österreich


 
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    ERSTE KLEINBRÄNDE | GERINGE WALDBRANDGEFAHR

    In den letzten Tagen ereignete sich eine Handvoll kleinerer Wald- und Flurbrände in Österreich. Das flächengrößte Ereignis trat am 28. Februar in Theresienfeld (Niederösterreich) auf. Durch Unachtsamkeit oder Brandstiftung geriet auf rund 1500m² eine Wiese mit Kiefern-Jungwuchs in Brand. Das Lauffeuer konnte vor dem Übergreifen auf den Hochwald von der örtlichen Feuerwehr gelöscht werden.

    Wald-/Flurbrand in Theresienfeld (Nö) - Bericht der FF Theresienfeld

    Inzwischen hat es in weiten Teilen des Landes Niederschläge gegeben. Damit ist und bleibt die Waldbrandgefahr gering. Besonders auf exponierten, schneefreien Südhängen sind durch die zunehmende Sonneneinstrahlung und steigenden Temperaturen erfahrungsgemäß aber weitere Kleinbrände möglich. Massive Brandereignisse sollten vorerst nicht auftreten.

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    KEINE WALDBRANDGEFAHR

    Wie erwartet gab es in den vergangenen Wochen, bis auf zwei Kleinbrände Anfang des Jahres, keine Waldbrandfälle in Österreich. Durch die feucht-kalte Witterung dürfte die Waldbrandgefahr vor Anfang März kein Thema sein. Eine Aktualisierung des Blogs erfolgt im Bedarfsfall.

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    JAHRESRÜCKBLICK 2014

    Am 20. März 2014 ereignete sich der flächengrößte Waldbrand seit mehr als fünfzig Jahren. In Absam in Tirol geriet durch Unachtsamkeit die ausgetrocknete Latschenfläche am Hochmahdkopf in Brand. Über 80 Hektar Latschen, Hochwald und alpine Rasen wurden ein Raub der Flammen. 750 Einsatzkräfte und acht Helikopter bekämpften den Waldbrand, der erst nach mehreren Tagen gelöscht werden konnte.

    Waldbrand in Absam (Tirol) - Bericht auf tirol.orf.at

    Nach einem ungewöhnlich warmen und in weiten Teilen des Landes trockenen Winter und zeitigen Frühjahr, fielen die Folgemonate überwiegend feucht, im Sommer auch kühl aus. So wurden im März noch 44 Waldbrände verzeichnet, im April 21 und im Mai nur noch drei. Der Juni 2014 brachte eine kurze trockenheiße Periode, wodurch sich hier 27 Waldbrände kumulierten. Die restlichen Sommermonate lagen, ebenso wie der Herbst, deutlich unter dem Schnitt der vergangenen Jahre. Von Juli bis Dezember wurden 23 Waldbrände verzeichnet. Der letzte Waldbrand des Jahres trat am 13. Dezember in Prutz, Tirol, auf. In Summe wurden heuer 128 Waldbrände registriert, 2011 und 2012 waren es doppelt so viele. Auch im Vorjahr traten, bedingt durch den trockenheißen Sommer, 200 Waldbrände auf.

    Wie schon 2013, waren auch 2014 mehr als 100 Hektar (ein Quadratkilometer) von Waldbränden betroffen. Das entspricht dem zweithöchsten Wert seit zehn Jahren. Die meisten Waldbrände gab es 2014 in Tirol mit 32 und in Niederösterreich mit 31 Bränden, gefolgt von der Steiermark mit 22 Feuern. Durch die überwiegend südwestlich geprägte Wetterlage und damit wiederholte Niederschläge am Alpensüdrand, wurden in Kärnten mit sechzehn Ereignissen verhältnismäßig wenig Brände registriert. Keine Waldbrände gab es in Wien und nur einen im Burgenland.

    LINK zur österreichischen Waldbrand-Datenbank

    Je nach dem weiteren Verlauf der Wintermonate dürfte die Waldbrandgefahr frühestens im Februar, voraussichtlich aber erst ab März wieder ein Thema werden. Bis dahin ist die Gefahr unkontrollierter Vegetationsbrände sehr gering.

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    GROSSBRAND IN MOLLN

    Am Mittwoch, den 05. November 2014, brach am späten Vormittag ein großflächiger Flur- und Waldbrand am Truppenübungsplatz Ramsau in Molln (Oberösterreich) aus. Ausgelöst wurde das Feuer durch eine Kampfmittelbeseitigung des Bundesheeres. Mehrere Flächenbrände breiteten sich im teils steilen Gelände und angetrieben durch den kräftigen Föhnwind rasch aus. Sieben Feuerwehren und mehr als siebzig Einsatzkräfte konnten die Flammen bis zum frühen Nachmittag unter Kontrolle bringen und löschen. Da es sich um ein reines Bodenfeuer gehandelt hat, dürfte der Schaden gering sein.

    Wald- und Flurbrand in Molln (OOE) - Bericht auf fireworld.at

    Der Waldbrand in Molln stellt das flächengrößte Ereignis seit mehr als sechs Monaten dar. In den vergangenen Wochen wurden überwiegend Kleinbrände verzeichnet. Die Föhnereignisse im Oktober führten in Verbindung mit überdurchschnittlich hohen Temperaturen zu einer geringfügig erhöhten Waldbrandgefahr und dem einen oder anderen unkontrollierten Feuer. Inzwischen hat es jedoch im ganzen Land flächendeckenden Niederschlag gegeben. Die seit Monaten sich immer wieder regenerierende Südwestlage bringt zwar vergleichsweise mildes, gleichzeitig aber auch feuchtes Wetter mit sich. Berücksichtigt man zudem die Jahreszeit und den tiefen Sonnenstand, ist für das restliche Jahr 2014 mit keinen nennenswerten Waldbränden mehr zu rechnen.

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    KEINE WALDBRANDGEFAHR | ENDE WALDBRANDSAISON

    Seit einem Monat wurde in Österreich kein Waldbrand registriert. Durch die ergiebigen Niederschläge und gemäßigten Temperaturen der vergangenen Tage und Wochen ist die Gefahr für unkontrollierte Vegetationsbrände in ganz Österreich vernachlässigbar. Daran dürfte sich für den Rest des Jahres nichts mehr ändern. Durch die weiterhin unbeständige Wetterlage, den sinkenden Sonnenstand und die zunehmende Wahrscheinlichkeit für Nebel und Hochnebel, wird in Lagen unterhalb der Nebelobergrenze das Streumaterial genügend angefeuchtet, um auch bei kurzfristig warmem und trockenem Wetter Waldbrände zu verhindern. Allein im Fall einer lang anhaltenden Föhnwetterlage könnte die Waldbrandgefahr in höheren Lagen noch einmal ein Thema werden, so wie beispielsweise im November 2011 der Fall. Generell kann jedoch davon ausgegangen werden, dass die diesjährige Waldbrandsaison zu Ende ist. Ein ausführlicher Rückblick auf 2014 folgt zum Jahresende.

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    SOMMERRÜCKBLICK | KEINE WALDBRANDGEFAHR

    Der vergangene Sommer war geprägt von wiederholten Niederschlagsereignissen, wenig Sonne und einer Temperatur im Bereich des langjährlichen Mittels; dies entspricht, laut Analyse der ZAMG, dem kühlsten Sommer seit 2005. Allein der Juni bot eine kurze, trockene Hitzewelle, in der die meisten Waldbrände des Sommers auftraten. Während dieser Monat bezogen auf die Anzahl unkontrollierter Feuer überdurchschnittlich war, brachte der Juli weniger Ereignisse als im Schnitt der vergangenen zehn Jahre. Im August wurden bislang nur zwei kleinflächige Waldbrände registriert, was dem geringsten Wert seit 2002 entspricht. Im Mittel der letzten fünfzehn Jahre kann in den Sommermonaten (Juni-August) mit mehr als 50 Waldbränden gerechnet werden. 2014 waren es 41, auch hier ein klar unterdurchschnittlicher Wert. Der größte Waldbrand des Jahres bleibt das Ereignis in Absam im März, wobei rund 80 Hektar Latschen, Almwiese und Hochwald den Flammen zum Opfer fielen.

    Bedingt durch die kühl-feuchte Witterung in den vergangenen Tagen und Wochen, ist die aktuelle Waldbrandgefahr im gesamten Bundesgebiet äußerst gering. Daran wird sich auch in nächster Zeit nichts ändern. Im Laufe der ersten Septemberdekade könnte sich zwar eine stabilere Wetterlage etablieren, diese Entwicklung ist aber noch unsicher. Bis zumindest Mitte September ist jedenfalls mit keiner relevanten Waldbrandgefahr zu rechnen.

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    WALDBRANDGEFAHR BLEIBT UNERHEBLICH

    Gewitter, Starkregen und gedämpfte Temperaturen prägten die letzten Tage in Österreich. Bis inklusive Samstag bleibt es sehr feucht, zudem werden die Temperaturen mancherorts auf herbstliche Werte sinken. Zu Beginn kommender Woche dürfte sich für zwei, drei Tage eine stabilere und sehr warme Wetterphase einstellen. Eine Erhöhung der sehr geringen Waldbrandgefahr ist kaum zu erwarten, bereits Mitte der Woche wird es wieder kühler und feuchter. Es ist anzunehmen, dass der diesjährige Sommer – im Gegensatz zum Frühjahr – keine hohe Feuergefahr bringen wird. Damit sind Großbrände weiterhin sehr unwahrscheinlich.

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    JULIRÜCKBLICK | SEHR GERINGE WALDBRANDGEFAHR

    Wie erwartet brachte der abgelaufene Monat keine großen Überraschungen mehr, zumindest nicht hinsichtlich markanter Waldbrandereignisse. Dreizehn Waldbrände wurden in Summe registriert – zum Vergleich: Im Juli 2013 waren es 59 Brände. Dies unterstreicht die heterogene Verteilung und starke Witterungsabhängigkeit von Vegetationsbränden. Das letzte unkontrollierte Feuer, ausgelöst durch einen Blitzschlag, wurde am 26. Juli in St. Urban (Kärnten) registriert. Der Glimmbrand beschädigte rund 100m² Waldboden.

    Waldbrand in St. Urban (KTN) – Einsatzbericht der FF Feldkirchen

    Der Juli 2014 war laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) etwas zu warm, gleichzeitig aber sonnenarm und in vielen Regionen Österreichs sehr feucht. Neue Julirekorde bei den Niederschlagsmengen traten mit den Starkregenereignissen zum Ende des Monats im Burgenland auf. Bereits am Sonntag ist das nächste großflächige und konvektive Regenereignis zu erwarten. Die seit Wochen beständige Großwetterlage, die uns immer wieder teils heftige Gewitter und nur wenige Hochsommertage beschert, setzt sich auch in den nächsten Tagen fort. Damit ist und bleibt die Waldbrandgefahr in ganz Österreich sehr gering.

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    JULI GEHT UNSPEKTAKULÄR ZU ENDE

    Durch das seit Monatsbeginn überwiegend wechselhaft-feuchte Wetter wurden im Juli erst zwölf Waldbrände registriert. Dieser Wert liegt deutlich unter dem langjährigen Schnitt. Die aufgetretenen Brände blieben allesamt klein und von geringer Intensität, keiner der Feuer erfasste mehr als wenige hundert Quadratmeter. Als Beispiel sei hier der Waldbrand vom 18. Juli bei Mauterndorf (Salzburg) erwähnt, wobei vermutlich ein Blitzschlag auf 50m² dürres Astmaterial in Brand setzte.

    Waldbrand in Mauterndorf (SBG) – Einsatzbericht der FF Mauterndorf

    Der Juli geht so zu Ende, wie er begonnen hat: warm, aber feucht und wechselhaft. Auch in den nächsten Tagen kommt es immer wieder zu Regenschauern und Gewittern, stellenweise können große Niederschlagsmengen zusammen kommen. Am wenigsten Regen fällt im äußersten Osten, hier ist mit einer leicht erhöhten Waldbrandgefahr zu rechnen. In Summe sind aber weder intensive Feuer noch Großbrände zu befürchten – und daran dürfte sich bis weit in den August hinein nichts ändern.

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    VORÜBERGEHEND ERHÖHTE WALDBRANDGEFAHR

    In den kommenden zwei bis drei Tagen modelliert das Europäische Waldbrandinformationssystem für Österreich eine erhöhte, stellenweise auch mäßige Waldbrandgefahr. Grund hierfür sind die erwarteten Temperaturen von verbreitet über 30 Grad. In der Osthälfte des Landes wird kräftiger Südwind prognostiziert, der die Verdunstung zusätzlich erhöht. Somit sind, besonders in den Gebieten, die in den vergangenen Tagen von Gewittern und Regenschauern verschont geblieben sind, abermals Kleinbrände möglich.

    Während es im äußersten Westen bereits am Sonntagabend gewittrig werden dürfte, könnte es in einigen Regionen des Ostens erst am Dienstag zu Niederschlägen kommen. Danach sollte die Waldbrandgefahr überall nur noch gering sind. Die weitere Wetterentwicklung sieht derzeit nach sommerlichen, mäßig heißen und labil geschichteten Luftmassen aus. Weitere Regenschauer und Gewitter sind zu erwarten. Eine hohe Waldbrandgefahr ist bis in den August hinein unwahrscheinlich.