Waldbrand-Forschung


Forschungsprojekte und Informationen zur Thematik Waldbrand

Im Spätherbst 2015 wurde AFFRI 2 gestartet, das Folgeprojekt zu AFFRI, der österreichischen Forschungsinitiative Waldbrand. Im Rahmen der vierjährigen Bund-Länder-Kooperation sollen die Arbeiten aus AFFRI fortgeführt und erweitert werden. So ist unter anderem die Entwicklung des Prototyps eines mehrdimensionalen Waldbrandvorwarnsystems geplant, wobei nicht nur das Wetter, sondern auch die Topografie, Vegetation und sozioökonomische Faktoren berücksichtigt werden sollen.

Seit Anfang März 2013 ist die Waldbrand-Datenbank Österreich online. Die interaktive WebGIS Applikation ermöglicht Interessierten Zugriff auf die umfassendste Waldbrand-Datenbank in Österreich. Individuelle Abfragen und Statistiken können erstellt und neue Vegetationsbrände gemeldet werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Im Zuge des Projektes FIRIA (Fire Risk and Vulnerability of Austrian Forests under the Impact of Climate Change) wurden die Zusammenhänge zwischen historischen Aufzeichnungen von Waldbränden, der Vegetationszusammensetzung und Waldbrandindizes untersucht. Es wurde untersucht, ob sich die veränderlichen Umweltbedingungen (Stichwort: Klimawandel) und sozioökonomischen Rahmenbedingungen auf die Schutzerfüllung von Wäldern im alpinen Raum auswirken.

Im Rahmen des EU-Projekts ALP FFIRS konnte ein alpinweites Warnsystem entwickelt werden, welches das aktuelle Wettergeschehen und die vorhandene Vegetation berücksichtigt.

Durch die europaweite Kooperation im Rahmen des regionalen Euro-Alpin Netzwerks für Waldbrände am GFMC (Global Fire Monitoring Center) in Freiburg wird eine alpenweit abgestimmte Vorgehensweise sichergestellt.

Weitere Informationen und Forschungsprojekte zur Thematik Waldbrand finden sich bei waldwissen.net, der von Deutschland, Österreich und der Schweiz betriebenen Plattform für Waldforschungsfragen.