Wir über uns


Ansprüche der Gesellschaft

Die Ansprüche der Gesellschaft an die natürliche und erneuerbare Ressource "Wald" werden vielfältiger. Daraus resultierende Nutzungskonflikte, die generelle ökologische Sensibilisierung der Gesellschaft sowie teilweise schwierige ökonomische Rahmenbedingungen machen die Waldbewirtschaftung zu einer Herausforderung. Es hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Wälder eine unersetzbare und lebensnotwendige Ressource sind. Die Erhaltung, Sicherung und Bewirtschaftung von Wäldern auf regionaler, nationaler und globaler Ebene ist ein wichtiges Element nachhaltiger Entwicklung der Wälder.

Das Institut für Waldbau an der Universität für Bodenkultur Wien ist das einzige Universitätsinstitut Österreichs, das auf wissenschaftlicher Basis den gesamten Fachbereich des Waldbaus zu vertreten hat. In dieser Stellung gründet die besondere wissenschaftliche, volkswirtschaftliche wie auch gesellschaftspolitische Bedeutung des Instituts.

                     

Wir über uns

Die Universität für Bodenkultur (BOKU) konzentriert ihre Aktivitäten in Forschung, Lehre und Dienstleistung auf das Management natürlicher Ressourcen. Innerhalb des BOKU-Kompetenzfeldes "Bodennutzung und Landökosysteme" werden am Institut für Waldbau mit der Professur für Waldökosystemmanagement wissenschaftliche Konzepte und Methoden entwickelt, um die unterschiedlichen Bedürfnisse der Gesellschaft in Bezug auf Produkte, Leistungen und Wirkungen von Waldökosystemen nachhaltig zu sichern. Waldökosystemmanagement wird dabei als Weiterentwicklung des Fachbereichs Waldbau im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung des Ökosystems Wald gesehen, um den laufenden Veränderungen und Anforderungen  methodisch zu begegnen. Dabei stehen Wälder als Ökosystem und dessen zielorientierte Bewirtschaftung im Zentrum der Betrachtung.

Das Institut für Waldbau hat in Forschung und Lehre eine Schnittstellen- und Brückenfunktion zwischen anderen Wissensgebieten sowie zur forstlichen Praxis. Wir sehen unsere Aufgaben in der Zusammenführung und Vernetzung ökologischer, sozio-ökonomischer und technischer Erkenntnisse und der darauf aufbauenden Entwicklung von Konzepten zur Waldbehandlung sowie deren Umsetzung. Daraus ensteht eine Erwartungshaltung in bezug auf problemorientierte und anwendungsnahe Forschungsergebnisse.

Unser Ziel ist es, national und international eine führende Position in Forschung und Lehre auf dem Gebiet der nachhaltigen Nutzung und Bewirtschaftung von Wäldern unter Berücksichtigung von Veränderungsprozessen in Gesellschaft und Umwelt einzunehmen. Für die Erfüllung dieser Aufgaben beschäftigen wir uns insbesondere mit den Fachgebieten:           

Wissenschaftliche Fachgebiete des Instituts für Waldbau

  1. Waldbautechnik
  2. Gebirgswaldbau
  3. Nachhaltige Bewirtschaftungskonzepte
  4. Waldökosystemmodellierung
  5. Waldbewirtschaftung und Klimaänderung
  6. Multi-kriterielle Entscheidungsunterstützung
  7. Biodiversität und Forstgenetik 

 

                                      

Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001:2015

                              
Um die Ziele in Forschung und Lehre wirksam zu erreichen, hat das Institut für Waldbau ein auf ständige Leistungsverbesserung ausgerichtetes Qualitätsmanagementsystem (QMS) nach ISO 9001:2015 eingeführt und verwirklicht.

Im Zentrum der Bemühungen steht die kontinuierliche Weiterentwicklung einer international konkurrenzfähigen Forschung und Lehre. Von diesem ausgehend wurden die folgenden sechs Schlüsselprozesse definiert:

  1. Planung und Durchführung von
    nationalen und internationalen Forschungsprojekten
  2. Planung und Durchführung von
    Lehrveranstaltungen
  3. Auswahl, Planung und Betreuung von Dissertationen
  4. Auswahl, Planung und Betreuung von Masterarbeiten
  5. Auswahl, Planung und Betreuung von Bachelorarbeiten
  6. Community Services durchführen
    (z.B.: Gutachtertätigkeit, Mitwirkung in Gremien, Weiterbildungsveranstaltungen abhalten)

Lesen Sie hier weiter: Institutsgrundsätze