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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-02-01 - 2019-11-30

Die Organisation und Durchführung der Holzernte im Steilgelände ist komplex. Beim Rücken mit Seilgeräten muss sorgfältig gearbeitet werden, damit der verbleibende Bestand möglichst wenig geschädigt wird und die Stabilität und Vitalität aufrechterhalten bleibt. Holzernteschäden am verbleibenden Bestand sind ein guter Indikator für die Stabilität und Vitalität eines Bestandes, welche wiederum wichtige Kriterien für die nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern sind. Ziel der Studie ist die Weiterentwicklung eines Modells zur Prognose von Holzernte-Schäden und der Bewertung von Holzernteeinsätzen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2015-12-02 - 2019-12-01

Das Eschentriebsterben – hervorgerufen durch den eingeschleppten Pilz Hymenoscyphus fraxineus - hat sich seit mehreren Jahren über ganz Österreich ausgebreitet. Diese Krankheit schädigt die Bäume massiv, führt zu Zuwachsverlusten oder gar zum Absterben der Esche. Der Ausfall dieser anspruchsvollen Baumart der Laubmischwälder führt zu nachhaltigen Veränderungen des Ökosystems Wald. Darüber hinaus ist die Forstwirtschaft mit dem Edellaubholz Esche weitgehend zum Erliegen gekommen. In Altbeständen werden immer wieder einzelne Bäume beobachtet, die nur geringe Schadsymptome aufweisen und möglicherweise Abwehrmechanismen bzw. Resistenz gegenüber dem Triebsterben besitzen. Bis zu 5% aller Klone sind in österreichischen Saatgutplantagen wenig anfällig oder resistent gegenüber dem Triebsterben. Internationale Studien zeigen, dass diese Resistenz eine sehr hohe erbliche Komponente aufweist. Aufgrund dieser Fakten ist die Auslese resistenter Bäume eine sehr erfolgversprechende Möglichkeit für Forstwirtschaft und Naturschutz, gesunde Eschenpopulationen für zukünftige Aufforstungen und Renaturierungsprojekte zusammenzustellen. Voraussetzung dafür ist eine umfassende Erfassung der genetischen Vielfalt der Esche und ihrer Resistenz in ganz Österreich. Ziel des Projektes ist es daher, mehrere hundert „resistente“ Genotypen auszulesen, die genetische Vielfalt der Esche in Österreich zu erhalten und eine Zuchtbasis von resistenten Klonen aufzubauen. Im Rahmen einer Nachkommenschaftsprüfung wird Resistenz der Samenbäume beurteilt, um den Zuchtwert dieser Bäume für die Resistenz gegenüber der Krankheit abschätzen zu können. In einem weiteren Schritt sollen männliche Eschen, die als Pollenelter fungiert haben, im Rahmen einer molekularen Elternschaftsanalyse identifiziert werden, der Zuchtwert geschätzt und ebenfalls ausgelesen werden. Sowohl die besten Samenbäume als auch Pollenspender werden dann über Pfropfung bzw. über Stecklinge vermehrt, um ihre genetische Information zu erhalten. Diese Auslese soll zum Aufbau von neuen Saatgutplantagen mit lokal angepassten und resistenten Klonen aus Österreich dienen; die vegetative Vermehrung dieser resistenten Eschen in Form eines Klongemisches soll jedoch unmittelbar nach der Nachkommenschaftsprüfung erfolgen, um resistentes Vermehrungsgut für die forstliche Praxis bereit zu stellen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-12-01 - 2019-11-30

Wälder sind verstärkt klimatisch bedingten Störungen durch biotische und abiotische Risikofaktoren ausgesetzt. Daraus erwächst eine dringende Notwendigkeit, geeignete Maßnahmen zur Anpassung an den Klimwandel zu entwickeln, welche die Widerstandskraft von Wäldern erhöhen. Der Anbau und die Förderung von Mischwäldern wird als eine geeignete Anpassungsmaßnahme angesehen. Es wird untersucht, ob Mischwälder eine gesteigerte Produktivität, eine erhöhte Stabilität und eine bessere Widerstandskraft gegenüber Reinbeständen besitzen.

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