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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-03-01 - 2022-02-28

Ozon stellt während Hitzeperioden ein ernsthaftes Gesundheitsproblem in Städten dar. Bäume können Ozone absorbieren, jedoch besonders an heißen Tagen biogene flüchtige organische Verbindungen (biogene volatile organic compounds - BVOCs) produzieren, welche bei geringen NOx Konzentrationen zu Ozon reagieren können. Bei weiter steigenden Lufttemperaturen und sinkenden NOx Emissionen könnte die Ozonproduktion in Gebieten aktueller starker Verkehrsemissionen durch BVOCs ansteigen. Die Wirkung der Bäume ist artspezifisch, hängt aber auch vom physiologischen Status der Bäume und der Intensität des Trocken- oder Salzstress ab. Durch die Messung der BVOC-Produktion sowie der Ozonaufnahme üblicher Stadtbaumarten unter verschiedenen Strahlungs-, Temperatur- und Stressbedingungen, können wir Arten identifizieren, die an heißen Tagen eine große Kapazität haben, die Ozonkonzentrationen zu senken. Die Ergebnisse werden verwendet, um den Netto-Effekt auf die Quellen und Senken von Ozon in Wien unter verschiedenen Baum Stress-Szenarien zu modellieren. Die Erkenntnisse und die verbesserten Modelle können künftig als Entscheidungsinstrumente genutzt werden, um Ozonbelastungsspitzen zu minimieren
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-12-01 - 2019-11-30

Wälder sind verstärkt klimatisch bedingten Störungen durch biotische und abiotische Risikofaktoren ausgesetzt. Daraus erwächst eine dringende Notwendigkeit, geeignete Maßnahmen zur Anpassung an den Klimwandel zu entwickeln, welche die Widerstandskraft von Wäldern erhöhen. Der Anbau und die Förderung von Mischwäldern wird als eine geeignete Anpassungsmaßnahme angesehen. Es wird untersucht, ob Mischwälder eine gesteigerte Produktivität, eine erhöhte Stabilität und eine bessere Widerstandskraft gegenüber Reinbeständen besitzen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-02-01 - 2019-11-30

Die Organisation und Durchführung der Holzernte im Steilgelände ist komplex. Beim Rücken mit Seilgeräten muss sorgfältig gearbeitet werden, damit der verbleibende Bestand möglichst wenig geschädigt wird und die Stabilität und Vitalität aufrechterhalten bleibt. Holzernteschäden am verbleibenden Bestand sind ein guter Indikator für die Stabilität und Vitalität eines Bestandes, welche wiederum wichtige Kriterien für die nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern sind. Ziel der Studie ist die Weiterentwicklung eines Modells zur Prognose von Holzernte-Schäden und der Bewertung von Holzernteeinsätzen.

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