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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-10-20 - 2020-04-19

Die Daten der bisherigen LUCAS–Erhebungen des Joint research Centre der EU wurden nicht nur zur Generierung von Karten, sondern auch als Basis für Modelle (z.B. Treibhausgasemissionen) und Diskussionsgrundlage für Entscheidungen in Bezug auf bodenrelevante Themen herangezogen. Die Repräsentativität des Datensatzes für die beurteilten Flächen wurde in vielen Fällen der Verfügbarkeit untergeordnet. Das vorliegende Projekt sieht Parallelbeprobungen und zusätzliche Analysen der Bodenproben vor, um eine nationale Validierung durchzuführen und aufzuzeigen, welche Interpretationen auf Basis der vorliegenden Daten möglich sind. Andererseits kann die Aussagekraft der Ergebnisse durch zusätzliche Informationen, insbesondere durch die bodenkundliche Beschreibung und Detailanalyse, deutlich verbessert werden. Der von Österreich gewählte Ansatz könnte als best practice Beispiel auf europäischer Ebene verwendet werden. Die Ergebnisse sollen in eine gemeinsame Publikation ein einem internationalen Journal (SCI, Peer review) münden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-11-12 - 2022-05-11

Im Hinblick auf ein effizientes Humusmanagement ist nicht nur der aktuelle Humusgehalt von Bedeutung, sondern vielmehr das Humusdefizit, da es ausweist, ob ein Boden zusätzlich Humus speichern kann oder ob bereits Sättigung vorliegt. Der Beitrag des Instituts für Bodenforschung zum Gesamtprojekt beteht in der Berechnung und kartographischen Darstellung (GIS) der Kohlenstoffdefizite und Sätigungspotentiale in Niederösterreichs Böden sowie bodentypspezifischen Auswertungen. Die Ergebnisse dieser Grundlagenforschung werden dem Gesamtprojekt als wesentliches Instrument für effektives, boden- und standortspezifisches Humusmanagement von niederösterreichischen Ackerböden zur Verfügung gestellt.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-11-01 - 2021-10-31

Im Rahmen des Dissertationsprojektes von Dip.-Ing. Christina Roschitz werden Verfahren des Chemical Imaging (Planare Optoden, Diffusive Gradients in Thin Films - Laser Ablation ICP-MS) zur mikro-skaligen Erfassung von biogeochemischen Prozessen und Hotspots der Bioverfügbarkeit von Nähr- und Schadstoffen um in den Boden eingebettete Strukturen (Pflanzwurzeln, Dünge-Granulate, Munition etc.) untersucht. Die Daten werden hinsichtlich der Löslichkeit der untersuchten Elemente und der kontollierenden Prozesse interpretiert. Diese Informationen können in der folge als Grundlage für die Weiterentwicklung von Bodensanierungs- und Düngetechnologien verwendet werden.

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